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Nachruf auf Heiko Seevogel
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Der Meistermacher der heutigen Barmeister ist am 12.03.2010 in
seinem Urlaubsort in Portugal von uns gegangen.
Heiko feierte noch am 1. März seinen 70. Geburtstag und verstarb
plötzlich und unerwartet.
Heiko Seevogel, der Grand Seigneur der Gastlichkeit, war
Restaurantmeister und Barmeister, Fachlehrer in der Bavaria
Hotelfachschule in Alzgern bei Altötting, Prüfungsmeister bei
der IHK München.
Sein gezielter, trockener Humor gepaart mit exzellentem
Fachwissen machten ihn zum beliebtesten Fachlehrer in der
Hotelfachschule. Seine Tätigkeit im Prüfungsausschuss war
vorbildlich.
Wer ihn kannte kann ermessen, was seine Frau Gitti, die er
liebevoll „die Alte“ nannte, verloren hat.
Wir sind von seinem Ableben sehr ergriffen. Ein bezaubernder
Mensch ist von uns gegangen. Wir haben mit seiner fachlichen
Aktivität noch für viele Jahre gerechnet.
Niemals gehst du ganz … irgendwas von dir –
bleibt hier – du hast deinen Platz für immer bei uns.
Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Ehefrau Gitti.
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Glossar (Ama - Ang)
Amaro
Italienische Bezeichnung für bitter
Ambassador
Die Blended Scotch Whiskies der 1820 gegründeten Firma Taylor & Ferguson sind als Ambassador de Luxe sowie als 12 Jahre und 25 Jahre alte Whiskies im Handel.
Amer Picon
Der 32prozentige französische Aperitif wird aus Wein und Weindestillat unter Zusatz von Chinarinde, Orangenschalen und Kräutern hergestellt. Die Orangenschalen sind geschmacksbestimmend, ihm verdankt er den Namen Aperitif á l'Orange. Man trinkt Amer Picon mit Eiswürfeln oder Sodawasser und gibt atwas Zitronenschale dazu.
American Pioneer
Ein sechs Jahre alter Sour Mach Kentucky Straight Bourbon Whiskey von der George Prentice Distilling in Louisville/Kentucky. Alkohol: 40 Prozent.
American Whiskey
Die Geschichte des amerikanischen Whiskeys ist an die Besiedlung des Kontinents durch europäische Einwanderer gekoppelt. Im Jahre 1640 wird von dem Holländer Hendriksen berichtet, der auf Anordnung der Dutch Colony of New Netherlands einen Schnaps aus Mais und Roggen brannte. Diese erste Notiz über einen Getreideschnaps in Amerika ist wahrscheinlich das Ergebnis einer zufälligen Anordnung der damaligen Verwaltung und hat sicherlich wenig Aussagekraft über die Aktivitäten schottischer und irischer Einwanderer, die bestimmt seit ihrer Anwesenheit in Nordamerika zumindest für den Eigenbedarf Whiskey brannten. Die im 17. Jahrhundert dominierenden Getränke waren Rum und der sogenannte Apple Jack, da Zucker und Äpfel zur Herstellung in weitauss größerer Menge zur Verfügung standen als Getreide. Erst mit dem quantitativen Anstieg der Getreideernten konnte, nach irisch-schottischer Tradition, Getreide auch zur Hestellung eines alkoholischen Destillats verwendet werden. Der erte in Amerika hergestellte Whiskey war der "Rye" (Roggen). Er wurde bereits einige Jahrzehnte vor der Erschließung Kentuckys in Pennsylvania, Virginia und Maryland hergestellt. Man brannte den Roggen in den bereits aus Schottland und Irland bekannten Pot-Still-Brennanlagen. Auch in der Neuen Welt blieb der Whiskey nicht von der Steuer verschont. Die erste Steuer wurde 1791 erhoben, um die schmale Staatskasse zu füllen. Schon damals betrug die Alkoholsteuer etwa ein Drittel des Preises und Ausschreitungen Betroffener gegen Steuerbeamte waren nicht selten. Der Ursprung des heute so bekannten Bourbon Whiskey liegt im Scott County; dem zum Staat Virginia gehörenden Teil des Bourbon County. Da im westlichen Nachbarstaat Kentucky ein vergleichbarer Whiskey hergestellt wurde, schuf man die gemeinsame Bezeichnung "Kentucky Bourbon Whiskey". Dadurch wollte man sich von den Roggendestillaten aus dem nordöstlich gelegenen Pennsylvanien und den Whiskeys der illegalen Brenner unterscheiden. Damals begannen die Bourbon-Hersteller mit der noch heute üblichen Lagerung in innen ausgekohlten Eichenholzfässern. Neben dem Kernland Kentucky wird auch in anderen Bundesstaaten Bourbon Whiskey hergestellt: in Virginia, Maryland, Illinois, Pennsylvanien und Tennessee. Die Herstellung von Bourbon Whiskey: Getreide wird in einer Mühle sorgfältig gemahlen und anschließenmd mit Wasser gekocht. Der nächste Schritt ist das Abkühlen der stärkehaltigen Flüssigkeit auf mindestens 60 Grad Celsius. Dann kommt gemälztes Getreide dazu, das die Umwandlung der Stärke in Zucker in Gang setzt. Vor dem Zusetzen der Hefe muß die Temperatur weiter gesenkt werden, da die Hefe sonst zerstört wird und keine alkoholische Gärung in Gang kommen kann. Die Fermentation wurde früher in hölzernen Bottichen durchgefügrt. Diese sind jedoch heute fast vollkommen durch Edelstahltanks ersetzt worden. Die Vergärung kann auf zwei grundsätzlich verschiedenen Wegen erfolgen: - Bei der Sour-Mash-Methode wird ein Teil des vom Alkohol befreiten hefehaltigen Rückstandes der vorhergehenden Destillation der Hefe des folgenden Fermentationsprozesses zugesetzt. Mit diesem Trick läßt sich der Charakter des Whiskeys übertragen. Diese Methode wird überwiegend zur Bourbon-Herstellung benutzt. - Bei der Sweet-Mash-Methode, ein einfaches, nur selten benutztes Verfahren, werden immer neue Hefen verwendet; dadurch entstehen Destillate von geringer geschmacklicher Differnzierung. Die nach der Sweet- bzw. Sour-Mash-Methode durchgeführte Fermentation ergibt eine Flüssigkeit, die zwischen sieben und acht Prozent Alkohol hat. Die anschließende Destillation wird ähnlich dem schottischen Patent-Still-Verfahren vorgenommen. Der gewonnene junge Bourbon Whiskey ist hochkonzentriert und wird vor der Abfüllung in Fässer mit enthärtetem Wasser auf etwa 50 bis 60 Prozent Alkohol verdünnt. Anschließend lagert der Whiskey in sogenannten Rackhouses, lagerhäusern, die den schottischen "warehouses" vergleichbar sind. Für die Beschreibung von American Whiskey gelten vier Prunkte: 1. Bourbon Whiskey ist ein höschstens 80 Prozent Alkohol enthaltendes Destillat aus einer fermentierbaren Maische, die mindestens 51 Prozent Mais enthält und nach wenigstens zweijähriger Lagerung in innen angekohlten Eichenholzfässern abgefüllt worden ist. 2. Straight Whiskey ist ein einfach destillierter Whiskey. 3. Blended Straight Whiskey ist ein Gemisch verschiedener Straight Bourbon Whiskeys; er ist mit den Vatted Malt Whiskies Schottlands vergleichbar. 4. Blended American Whiskey ist ein mit einfachem, nicht aus überwiegend Mais hergestelltem Alkohol verschnittener Bourbon Whiskey, der mit den Blended Scotch Whiskies verglichen werden kann. Es gibt annähgernd dreitausend amerikanische Whiskey-marken. Amerikanische Whiskeys sind die meistgetrunkenen Spirituosen der Welt. Viele Bourbons werden änlger als die vorgeschriebene Zeit von zwei Jahren gelagert. Das ideale Alter ist sehr unterschiedlich, die meisten Bourbons werden nach vier- bis achtjähriger Lagerung angeboten. Die Bezeichnung "Bottled in Bond" auf einer Whiskey-Flasche hat nur steuerliche Bedeutung, sie ist keine Garantie für Qualität. Es werden jedocch nur Straight Whiskeys, die unvermischtes Destillat einer Saison sind, für mindestens vier Jahre und nur in 120-Liter-Fässern mit 100 American Proof (50 Prozent Alkohol) unter Zollverschluß eingelagert. Für die Whiskey-Hersteller hat diese Methode den Vorteil, daß sie die an den Fiskus fällige Alkoholsteuer erst nach Beendigung der lagerzeit zahlen müssen.
American barrel
Amerikanisches Whisk(e)ylagerfaß mit 172 bis 190 Liter Fassungsvermögen
Amer
Französische Bezeichnung für bitter
Amontillado
Bezeichnung für einen halbtrockenen Sherry
Andresen
Das Haus Andresen wurde 1845 von einem aus seiner Heimat ausgewanderten Dänen in Oporto gegründet. Das kleine Familienunternehmen produziert ausgezeichnete rote und weiße Ports. Angeboten werden in Deutschland: Victory Port - Douro Port; Century Port - Douro Port; Special Pale Dry - ein weißer Douro-Port; Velho Reserva - Douro Port; außerdem der Vintage-Port 1970 und ein Colheita von 1937,er wurde 1978 in Flaschen abgefüllt.
Angostura
Der in jeder Bar unentbehrliche Aromatic-Bitter wird Hauptlächlich aus Angelika, Chinarinde, Enzian, Galgant, Ingwer, Sandelholz, Muskatnuß, Macis, Nelken, Kardamom und Zimt hergestellt. Insgesamt sind es rund 40 Kräuterextrakte; die exakte Komposition ist natürlich Firmengeheimnis. Ein deutscher Militärarzt, Dr. J.G.B. Siegert, erfand 1824 diesen würzigen Starkbitter, als er in Angostura, dem heutigen Ciudad Bolivar/Venezuela, arbeitete. Seit 1875 wird Angostura vom jetzigen Sitz der Brennerei in Trinidad versandt. Alkohol: 44 Prozent.
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aktueller Stand:
13.197 Rezepte
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