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Glossar (Bar - Bee)
Bärenfang
Ein Honiglikör, der früher aus Ostpreußen kam. Für die in der Bundesrepublik hergestellten Produkte müssen 25 Kilogramm Bienenhonig auf 100 Liter fertigen Likör verwendet werden. Mindestalkohol: 35 Prozent.
Barglass
Dickwandiges, großes Glas mit Ausgießschnabel zum Mischen von Cocktails, die ohne Säfte zubereitet werden. Auch Mix-, Rühr- oder Mischglas genannt.
Barillenbrand
In der Ostschweiz gebräuchliche Bezeichnung für -Aprikosenbrand
Baron de Braux
Michael Denizot in Toul begann vor rund 15 Jahren mit dem Brennen von eigenem Obst. Denizot war reiner Amateur, die Brennerei sein Hobby. Im Laufe der Zeit wurde er ehrgeiziger. Er verbesserte das Brennverfahren, brannte die Edelschnäpse zweimal, um das Aroma noch weiter zu steigern. Großen Einfluß auf die Qualität hat das Obst, das Denizot auf eigenen oder angepachteten Obstplantagen anbaut und immer zu dem für seine Brennerei optimalen Zeitpunkt erntet. Unter dem Namen "Baron de Braux" werden in Deutschland fünf verschiedene Eaux-de-vie angeboten. Quetsch, Poire William, Mirabelle de Lorraine, Kirsch, Framboise. Alkohol: jeweils 45 Prozent.
Barspoon
Barlöffel; das ist ein langstieliger Löffel zum Rühren im Barglas. Er faßt soviel wie ein Teelöffel.
Bas-Armagnac
Häufig auf Armagnac-Etiketten zu finden. Es ist der Herkunftshinweis auf die Region, aus der die besten Armagnacs kommen.
Batida de Côco
Die Bezeichnung "Batida" kommt aus Brasilien und steht dort für einen erfrischenden Drink. Die Firma Buton in Bologna/Italien exportiert den "Batida de Côco" nach Deutschland. Er wird auf der Bais von Kokosnüssen und Milch destilliert, sein Alkoholgehalt liegt bei 16 Prozent. Neben "Batida de Côco" sind "Batida de Café" (mit Kaffeearoma) und "Batida de Menta Cacau" (mit Kakao und Minze) auf dem Markt. Beide haben ebenfalls 16 Prozent Alkohol. Diese Batidas kann man auf Eis trinken oder zum Mixen von Longdrinks verwenden.
Baumé-Grade
Heute kaum mehr gebräuchliche Maßeinheit für das spezifische Gewicht.
Becherovka
Bereits im Jahre 1807 wurde Becherovka im Kurort Karlsbad hergestellt. Seit 1949 befindet sich eine Produktionsstätte im nordrhein-westfälischen Kettwig. Der helle, feinbittere Kräuterlikör wird nach dem geheimen Familienrezept von Johann Becker destilliert. Alkohol: 38 Prozent.
Beefeater
Beefeater-Gin wird von der James Burrough Ltd. in London hergestellt. Die Firma wurde 1820 von James Burrough gegründet; er hatte in einer Apotheke gearbeitet und dort alles über die verschiedenen Kräuter und ihre medizinische Anwendung gelernt. Burrough reiste sechs Jahre lang durch die USA Und Kanada, nach seiner Rückkehr erwarb er einen Gin- und Likörladen in Chelsea. Dort stellte er Likör, Schlehen- und Beefeater-Gin her. Burrough wählte den Namen Beefeater, um damit Tradition und Ansehen zu präsentieren. Die Beefeater sind die traditionellen Hüter des Londoner Tower, die ältesten königlichen Leibwächter. Ihre Geschichte geht bis zu Wilhelm dem Eroberer zurück, ihre Uniform ist seit den zeiten der Tudors unverändert geblieben. Die Beefeater haben ihren Namen von den Bediensteten an der königlichen Tafel, den sogenannten Buiffetiers, abgeleite. Bis heute ist Beefeater-Gin ein Familien-Betrieb. Das Herstellungsverfahren ist in allen Einzelheiten nur der Burrough-Familie und einigen Angestellten bekannt. Alkohol 40 Prozent.
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aktueller Stand:
13.197 Rezepte
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