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Glossar (Bes - Bit)

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BNI-Bai Bal-Bar Bar-Bee Bef-Ber Bes-Bit Bit-Bob Boc-Bon Bon-Bot Bou-Bra Bra-Bra Bra-Bri Bro-Bus But-Byr

Besserat de Bellefon
Das Champagner-Haus Besserat de Bellefon zählt zu den renommierten und traditionsreichen Unternehmen der Champagne. Es wurde 1843 gegründet. Nach Deutschland werden exportiert: Besserat de Bellefon Brut Reserve, Cremant Blanc, Brut Millésimé Blanc, Brut Millésimé Rosé und Brut Intégral "Non Dosage".

Beyer
Das Haus Léon Beyer in Eguisheim zählt zu den Spitzenwein-Produzenten im Elsaß. Neben seinen Weinen bietet Beyer qualitätiv hervorragende Edel-Obstbrände an: Mirabell (45 Prozent), Quetsch (45 Prozent), Kirsch (45 Prozent) und Marc de Gewürztraminer (45 Prozent). Beyers Edelbranntwein-Spezialitäten Houx (Stechpalme), Myrtille (Heidelbeere), Sorbier (Vogelbeere), Eglantine (Hagebutte), Alisier (Elsbeere) und Prunelle (Schlehe) haben 45 Prozent Alkohol; der Liqueur de Framboise 35 Prozent.


Kurzform für - Baumé-Grade

Bierbranntwein
Bayerische Bezeichnung für -Biertresterbranntwein

Biertresterbranntwein
Branntwein aus Biertrestern (Rückstände der geläuterten Biermaische

Bier
Bier ist ein aus Gerstenmalz, Hopfen und Wasser durch Vergärung mit Hefe zubereitetes alkoholisches und kohlensäurehaltiges Getränk, das seinen Geschmack im wesentlichen den unvergorenen Malzbestandteilen, den Bitterstoffen des Hopfens (lupulin), anderen Bukettstoffen sowie dem Alkohol und der Kohlensäure verdankt. Der erste Nachweis der Biererzeugung stammt aus dem 7. Jahrhundert vor Christus und ist auf dem sogenannten "monument bleu" (Blauen Stein), der im Gebiet des früheren Babylon gefunden wurde, festgehalten. Zur Zeit Karls des Großen (um 800 n. Ch.) lernte man, den Geschmack des Biers durch Beigabe von Hopfen zu veredeln. Im Mittelalter sorgten vor allem die Klöster für die Verbreitung des Bieres in Europa. Seit 1516 besteht in der Bundesrepublik Deutschland das Reinheitsgebot. Es besagt, daß Bier nur aus Gerstenmalz, Hopfen und Wasser gebraut werden darf (Ausnahmen Weizenbier, Altbier, Kölsch, Berliner Weiße). Dieses Besetz ist in Bayern heute noch in Kraft.
Erzeugung
Mälzen
Die gereinigte und sortierte Braugerste wird eingeweicht und gekeimt. dabei ensteht das sogenannte Grünmalz.
Darren
Das Grünmalz wird auf der Darre bei unterschiedlichen Temeraturen heißluftgetrocknet. Es entsteht das Darrmalz.
Maischen
Das Malz wird mit Wasser vermischt, wobei Stärke zu Malzzucker umgewandelt wird. Dabei entsteht die ungehopfte Würze.
Würze kochen
Zur ungehopften Würze wird Hopfen in die Brau- und Sudpfanne gegeben. Die Würze wird nun gekocht, und man erhält die Ausschlagwürze.
Gärung
Die gehopfte Würze wird mit Reinzuchthefe vergoren. Es entstehten Alkohol und Kohlendioxyd. Das Produkt heißt Jungbier.
Untergärung Obergärung
Zugabe untergäriger Hefe Zugabe obergäriger Hefe Lagerung und Reifung
Das Jungbier wird in geschlossenen Gärtanks ein bis fünf Monate gelagert.
Filtration, Pasteurisation
Das Bier wird klar filtriert. Manchmal pasteurisiert (Exportbiert), was eine längere Haltbarkeit bewirkt.
Abfüllung
Das Bier wird in Fässer, Flaschen oder Dosen abgefüllt.
Bekannte Biermarken
Österreich
Ottakringer Bier (Wien), Egger Bier (NÖ.), Hubertus-Bräu (NÖ.), Reininghaus-Bier (Stmk.), Puntigamer Bier (Stmk.), Gösser Bier (Stmk.), Villacher Bier (Ktn,), Hirter Bier (Ktn.), Österreichische Brau-AG (Schwechat, Zipf, Wieselburg, Bürgerbräu Innsbruck, Hofbräu Kaltenhausen), Grieskirchner Bier (OÖ.), Stiegl-Bräu (Sbg.), Augustiner-Bräu (Sbg.), Adam-Bräu (Tirol), Fohrenburg-Bier (Vlbg.), Mohren-Bräu (Vlbg.).
Bundesrepublik Deutschland
Paulaner Bräu (München), Hofbräu (München), Spatenbräu (München), Löwenbräu (München), Hacker-Pschorr Bräu (München), Kulmbacher Bier (Kulmbach, Bayern), Kulmbacher Kulminator (stärkstes Bier der Welt mit 28° Würzgehalt und 8 Vol.-% Alkohol), Schlenkerla Rauchbier (Bamberg), Dinkelacker Bier (Stuttgart), Henninger Bier (Frankfurt), Frankenheim Bier (Düsseldorf), Hannen Bier (Mönchengladbach), Dortmunder-Actien-Bräu (Dortmund), Dortmunder (Union Bier (Dortmund), König Pilsner (Duisburg), Schultheiß Bier (Berlin), Berliner Kindl (Berlin), Beck's Bier (Bremen), Holsten Bier (Kiel), Schäffbier (Altmühltal, Bayern).
Schweiz
Sibra Cardinal (Fribourg), Feldschlößchen (Rheinfelden), Müller (Neuchâtel), Valaisanne (Sion), Gurten (Bern), Hürlimann (Zürich), Schützengarten (St. Gallen), Löwenbräu (Zürich), Falken (Schaffhausen), Haldengut (Winterthur), Eichhof (Luzern), Warteck (Basel), Calanda (Chur), Birra Bellinzona.
Darüber hinaus werden die Marken Carlsberg (Dänemark), Pilsner und Budweiser (Tschechoslowakei) gerne angeboten.
Arten
Nach dem Stammwürzgehalt und Charakter unterscheidet man folgende Biere:
In Österreich
Der Mindestalkoholgehalt für Bier beträgt 0,4 Gew.-% (1 Vol.% = 0,8 Gew.-%)
Bierbezeichnung Stammwürz- Alkoholgehalt Merkmale gehalt in Gew.-%
"UNTERGÄRIGE BIERE"
Schankbiere 10-12° 3-3,4 hell, würziger Geschmack
Lagerbiere 12-14° 3,9-4,2 zwei Drittel der in Öster- (Märzen) reich konsumierten Biere; ist ein aromatisches Vollbier
Spezialbiere 13-14° 4-4,5 Vollbier, goldgelb, voll-mundig, gewinnt immer mehr an Bedeutung, für den Ex-port pasteurisiert
Premium- und 12-14° 4-4,5 Vollbier, hell und stark Pilsbiere,wenn gehopft als Schankbier bezeichnet 11
Bockbiere 16-20° 5-6 Starkbier mit langer Lage-(Starkbiere) rung, vollaromatisch, hell und dunkel
Nährbier mindestens 12° Vollbier, auch Malzbier genannt, hoher Anteil an Malzzucker (unvergoren), etwas süßlicher Geschmack
"OBERGÄRIGE BIERE"
Weizenbier 12-14° 4-4,2 kristallklar oder hefetrüb "Weißbier"
Hopfen- und Malzgetränke, die unter 0,4 Gew.-% Alkohol aufweisen, dürfen nicht als Bier bezeichnet werden (z.B. Schloßgold, Birell).
In der Bundesrepublik Deutschland
Der Mindestalkoholgehalt für Biere beträgt 0,5 Vol.-%
Bierbezeichnung Stammwürz- Alkoholgehalt Merkmale gehalt
"UNTERGÄRIGE BIERE"
Pils 11-12° Vollbier, würziger Ge- schmack, hell und stark gehobelt
Export (Lager) mind. 12,5° Vollbier, goldgelb und vollmundig
Bock 16-18° Starkbier, hell u. dunkel, (Doppelbock) vollaromatisch
"OBERGÄRIGE BIERE"
Einfachbiere 2-5,5° mind. meist obergärige Biere, 0,5 Vol.-% z. B. Süßbier
Berliner Weiße 7-8° Schankbier, hopfenbiterer Geschmack, hell, starke Kohlensäurebildung, mit einem Schuß Himbeersaft od. Waldmeisteressenz
Alt 11-12° Vollbier, dunkel, stark gehopft, herber, voller Geschmack
Kölsch 11-12° Vollbier, hell hopfenbetont
Weizenbier 12,5° Vollbier, hell in der Farbe, starke Kohlensäurebildung, mit einer Zitronenscheibe serviert
Rauchbier mind. 11° Vollbier, kräftiger, rauchi-ger Geschmack
In der Schweiz
Der Mindestalkoholgehalt bei Bier beträgt 0,7 Vol.-%. In der Schweiz heißen Biere mit weniger Alkoholgehalt alkoholfreie Biere.
Bierbezeichnung Stammwürz- Alkoholgehalt Merkmale gehalt
"UNTERGÄRIGE BIERE"
Lager 10-12° Vollbier, hell, würziger Geschmack, dazu zählen alle Märzen-, Pilsner und Lager-biere
Spezial (Export) 11,5-14° Vollbier, goldgelb, vollmundig
Starkbier mind. 14° Starkbier, alle Bock- und Doppelbockbiere, vollaromatisch, hell und dunkel
Auch in der Schweiz werden nach deutscher Art obergärige Biere gebraut.

Birnenbrand
Andere Bezeichnung für Branntwein aus Birnen

Bisquit
Französische Cognacerzeugerfirma mit Sitz in Jarnac, gegründet 1819 von Alexandre Bisquit
Firmenwortlaut: Bisquit Dubouché & Co., jährliche Produktion zirka 6 Millionen Flaschen
Vertrieb der Bisquit-Produkte in Österreich : Fa. Mounier, Wien

Bisquit
Im Jahre 1819 gründete in Jarnac - zehn Kilometer von Cognac entfernt - Alexandre Bisquit die gleichnamige Firma. Ihre über 150jährige Geschichte ist durch Qualität und Wachstum gekennzeichnet. Heute zählt Bisquit mit einer täglichen Abfüllkapazität von 60 000 Flaschen zu den ersten Cognac-Marken. In der Bundesrepublik wird der 40prozentige Bisquit als Saint-Martial Dreistern und als V.S.O.P. Fine Champagne angeboten.

Bitterliköre
Als Kräuter-, Gewürz- oder Bitterliköre bezeichnet man Spirituosen, die aus Fruchtsäften und/oder Pflanzenteilen, natürlichen ätherischen Ölen, natürlichen Essenzen und Zucker hergestellt sind. Der Mindestalkohol beträgt - je nach Extragehalt - 30 oder 32 Prozent. Es darf bei der Herstellung Wein mitverwendet werden, jedoch nur so viel, daß höchstens drei Prozent des Alkohols beim Fertigprodukt daraus bestehen. Bekannte Bitterliköre sind Echt Stonsdorfer, Sechsämtertropfen, Dokator, Jägermeister; bekannte Kräuterliköre Charteuse. Bénédictine, Izarra, Escorial, Cointreau Gold "44", Becherovka.


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