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Glossar (Dan - Deg)
Dant, J. W.
Whisk(e)yerzeuger und -abfüllfirma mit Sitz in Frankfort, Kentucky, und Niederlassungen in Lawrenceburg, Kentucky, und in Indiana
Danziger Goldwasser
Das erste Goldwasser soll bereits 1598 in Danzig hergestellt worden sein. Der heute in der Bundesrepublik angebotene farblose, süße Kräuterlikör wird aus Kornsprit mit Gewürzen wie Kardamom, Koriander, Wacholderbeeren, Macis, Kümmel, Lavendel, Selleriesamen, Nelken, Zimt sowie Pommeranzen- und Zitronenschalen bereitet. Auch Orangenblüten- und Rosenwasser werden dem "Danziger Goldwasser" zugesetzt. Das besondere Kennzeichen dieses Likörs ist das in der Flasche schwebende, fein verteilte echte Blattgold. Es wird in einer Stärke von 1/8000 Millimeter zugesetzt. Alkohol: mindestens 38 Prozent.
Das Präparieren und Rauchen einer Zigarre
(Laut Zino Davidoff) Die Zigarre hält man zwischen Daumen und Zeigefinger. Ohne sie zu kräftig zusammenzudrücken, rollt man sie ein wenig hin und her und prüft das Deckblatt und ihre Form. Ist das Mundstück, wie bei den meisten Zigarren, geschlossen, muß es eingeschnitten werden, entweder mit dem Fingernagel, den Zähnen oder mit Hilfe eines Instrumentes. Wenn ein Barman einem Gast eine Zigarre rauchfertig machen muß, benützt er einen Zigarenabschneider oder eine Zigarrenschere. Der Zigarrenabschneider macht eine Kerbe von zirka einem halben Zentimeter. Diese schafft eine größere Rauchzirkulation als der gerade Schnitt durch die Zigarrenschere. Als Regel beim Einschneiden gilt, daß die Öffnung proportional zur Größe der Zigarre und nicht zu tief ist. Der Rauch muß reichlich, aber auch nicht überreichlich strömen können. Bei Bedarf kann nachgeschnitten werden. Wichtig ist auch der Feuchtigkeitsgrad der Zigarre. Ist sie zu trocken, empfiehlt es sich, das Mundstück mit den Lippen zu befeuchten, Man könnte sonst das kostbare Deckblatt verletzen. Das Brandende der Zigarre wird nun einige Sekunden über einer Streichholzflamme "vorgewärmt". Der Schwefelkopf des Streichholzes muß schon abgebrannt sein. Danach wird die Zigarre in den Mund genommen und mit einem zweiten Streichholz entzündet. Die Flamme sollte klein sein. Man nähert sie auf etwa einen Zentimeter an das Brandende heran. Die Zigarre hält man ein wenig schräg nach unten im Mund. Während man kleine Züge macht, dreht man sie mit den Fingern langsam über der Flamme. Dadurch erzielt man rundherum eine gleichmäßige Glut, die mehrere Millimeter tief ist. Anstelle von Zündhöszern, vorzüglich aus Sandelholz, kann man einen "Fidibus" aus Zedernpapier, einen Holzspan oder auch ein Gasfeuerzeug verwenden. Benzinfeuerzeuge sind abzulehnen. Eine Zigarre wird nicht wie die Zigarette im Aschenbecher ausgedrückt. man legt sie im Aschenbecher ab, und sie erlischt durch die konzentrierten Teerstoffe von selbst. Ist die Zigarre jedoch während des Rauchens ausgegangen, kann man sie sofort wieder anzünden, es sei denn, das zweite Drittel der Zigarre ist überschritten. Dann wird sie immer stärker und reicher an Nikotin und Teer. Ob man beim Rauchen die Bauchbinde der Zigarre abnimmt oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Früher hatte die Bauchbinde jedoch mehr als heute die Funktion, das Deckblatt zusammenzuhalten..
Dash
Bezeichnung für einen Spritzer Flüssigkeit. (Abkürzung = d.)
Dauphin
Ein hellfarbener Calvados aus dem Pays d'Auge mit dem Prädikat "Appéllation Calvados Pays d'Auge Contrôlée". Alkohol: 40 Prozent.
De Kuyper Holland Genever
Amerikanische Handelsbezeichnung für Genever der Fa. De Kuyper, Amsterdam Vertrieb in Österreich: Fa. Polacek, Gerasdorf/Wien
De Luxe
Qualitätsbezeichnung für einen Whisk(e)y mit hohem Straight-Whisk(e)y- Anteil
De Luze
1817 nahmen zwei junge Männer Abschied von Europa: Louis-Philippe de Luze, 24 Jahre alt, und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Alfred. Sie waren die Urenkel französischer Emigranten, geboren in Frankfurt/Main, aufgewachsen in der Schweiz in New York angekommen, erkannten sie schnell, daß hier ein großer Markt für Waren aus der "Alten Welt" zu erschließen war. Louis-Philippe gründete ein Import-Geschäft unter dem Namen L.-P. de Luze & Co. Der Erfolg führte zu der gemeinsamen Entscheidung, Alfred nach Europa zurückzuschicken, damit er dort die Waren aussuchen konnte, die sein älterer Bruder verkaufen wollte. Die französischen Häfen boten Möglichkeiten für internationale Geschäfte. Auf Anraten seines Onkels Maurice de Bethmann, Bankier in Frankfurt, ließ sich Alfred in der Stadt Bordeaux nieder. Dort gründete er 1820 mit einem Partner die Firma A. de Luze & Dumas. Zwei Jahre später zog sich Dumas zurück, die Firma nannte sich A. de Luze & Fils. Diesen Namen trägt sie bis heute. Alfred baute ein Netz von Übersee-Agenturen auf, unter denen natürlich die seines Bruders in New York die wichtigste war. 1824 entschied Alfred, seine Geschäfte nur noch mit der Produktion und Verschiffung von Bordeaux- und Burgunder-Weinen sowie Cognac zu machen. Vier von Alfreds fünf Söhnen traten in die Firma ein. Nach intensiven Reisen eröffneten sie Büros in Rußland, Polen, Skandinavien, England und sogar in Indien. Als Alfred de Luze 1880 starb, blieb die Firma in den Händen der Familie und expandierte weiter. Agenturen in Ägypten und Holland wurden eröffnet, in Holland wurden auch Lagerhäuser eingerichtet. Das Hauptbüro der Cognac-Firma de Luze befindet sich in Jarnac in der Grande Champagne. In Deutschland werden von A. de Luze & Fils angeboten: Cognac Grande Champagne, Domaine du Chaigne Premier Cru de Cognac. Alkohol: 40 Prozent.
Deanston Mill - Schottland
Frühere Bezeichnung für Danston Malt
Degorgieren
Bezeichnet bei Schaumweinen, die nach der Methode Champenoise hergestellt werden, das Entfernen der Hefe.
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aktueller Stand:
13.197 Rezepte
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