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Glossar (Ler - Lon)
Lerdaig - Schottland
Frühere Bezeichnung für - Tobermory
Lichine &Co.
Getränkehandelshaus mit Sitz in Bordeaux; die Fa. Alexis Lichine & Co. gehört dem brischen Konzern Bass Charrington an und vertreibt neben Wein auch alten Cognac aus der Grande Champagne
Light Whisk(e)y
Zusatzbezeichnung für einen ultraleichten, meist im Continousstill-Verfahren erzeugten Whisk(e)y;in Amerika weit verbreitet
Liköre
Als Vorgänger der heute bekannten Liköre gelten die aromatisierten Weine der alten Römer, der Griechen und der Länder des Vorderen Orients. Von diesen aromatisierten Weinen der Antike führt eine fast direkte Linie zu den Vermouths und Aperitifs von heute. Die Liköre, so wie wir sie heute kennen, gehen ungefähr auf das Jahr 1000 zurück. Nach Berichten verschiedener "Erfinder" sollen die ersten Liköre von Brüdern des Ordens San Romualdo präpariert worden sein. Sie stellten auf der Basis von "Aquavite" und dem süßen Saft der Pflaumen eine Mixtur her und versuchten damit die Malaria zu bekänpfen. Andere Quellen überliefern, daß Michele Savonarola, der berühmte Arzt aus Padua, für die Frau eines Kaufmanns als Medikament einen "Aquavite" aus Honig und Rosenöl bereitet habe. Mit seiner Mischung hatte er das berühmte "Rosolio" geschaffen, von dem sich praktisch alle modernen Liköre herleiten lassen. Wieder andere Quellen sagen, daß der erste Likör nicht in der Nähe Paduas, sondern im dalmatinischen Zara entstenden sei. Bereits im Mittelalter stand die Likörherstellung in Italien in großer Blüte, andere Länder in Europa kannten diese Spezialitäten noch kaum. Als 1532 Katharina von Medici nach Paris ging, um König Heinrich II. zu heiraten, gehörten zu ihrem Gefolge auch die berühmtesten Köche, Konditoren und Likörspezialisten von Florenz. Sie machten den französischen Hof mit den Geheimnissen der florentinischen Küche und den speziellen italienischen Likören vertraut. Die Franzosen akzeptierten die neuen Produkte sofort, ganz besonders viel Anklang fanden die Liköre. Die moderne Likörindustrie erhielt wichtige Anstöße um das Jahr 1700 herum, nachdem man neue Erkenntnisse über die Fermentation und die verschiedenen Phasen der Destillation (Lavoisier, Gay-Lussac, Pasteur) gewonnen hatte. Den wohl wichtigsten Impuls bekam die Likörindustrie durch die Perfektionierung der Zuckerherstellung. Nach deutschen Begriffsbestimmungen sind Liköre Spirituosen, die unter Zusatz von Zucker und Grundstoffen oder Essenzen hergestellt werden. Der Extraktgehalt beträgt mindesten zehn Gramm, in der Regel sind es jedoch 22 Gramm und mehr in 100 ml. Die Bundesmonopolverwaltung schreibt einen Mindestalkoholgehalt vor. Dieser ist je nach den verwendeten Grundstoffen unterschiedlich. Aus Ländern der Europäischen Gemeinschaft dürfen auch Liköre eingeführt werden die nicht den deutschen Bestimmungen entsprechen, wenn sie im Herstellerland selbst nach den dortigen Vorschriften in den Handel gebracht werden dürfen. Für die Herstellung von Likören gibt es zwei Verfahren: Bei dem einen werden Früchte, Pflanzen, Kräuter etc. in Alkohol mazeriert (d.h. die Zutaten "ziehen" in Alkohol), bei dem anderen Verfahren werden die Zutaten mit Alkohol destilliert. Man kann auch beide Verfahren verbinden. Als Alkohol werden reiner Alkohol, Branntwein aus Wein, Obstbrände, Rum etc. verwendet. Einige der bekanntesten Likörarten: Bitterliköre, zum Beispiel Stonsdorfer, Jägermeiser, Sechsämtertropfen; Kräuterliköre, zum Beispiel Bénédictine, Chartreuse, Escorial, Izarra; Gewürzliköre, zum Beispiel Anis-Kümmel-, Pfefferminzliköre; Fruchtsaftliköre, zum Beispiel Kirsch-, Johannisbeer-, Himbeerlikör; Fruchtaromaliköre, zum Beispiel Aprikosen, Pfirsich, Schlehen; weinhaltige Liköre, zum Beispiel Cordial Medoc; Kakao-, Kaffee-, Teeliköre, zum Beispiel Créme de Cacao, Kahlúa, Tia Maria, Santosa, Kosaken-Kaffee, Tiffin etc.; Honigliköre, zum Beispiel Bärenfang; Emulsionsliköre, zum Beispiel Eier-, Schokoladen-, Sahnelikör. Als Créme de... bezeichnet man Liköre, die besonders süß sind und 400 Gramm Zucker und mehr pro Liter Fertigerzeugnis enthalten. Fruchtsaft- und Fruchtaromaliköre dürfen als "Brandy" bezeichnet werden, wenn mindestens fünf Liter 40prozentiger Obstbranntwein derselben Frucht je 100 Liter Fertigerzeugnis zugesetzt wurde. Edellikör dürfen sich Produkte nennen, wenn Beschaffenheit der Rohstoffe und Qualität des Fertigerzeugnisses sich deutlich von der Durchschnittsware unterscheiden.
Linie Aquavit
Zur Herstellung des norwegischen Linie Aquavit gehört eine ungewöhnliche Produktionsphase: Nach langer Lagerung in Sherry-Fässern wird Linie Aquavit auf Schiffe der Wilh. Wilhelmsen Reederei verladen und auf eine rund drei Monate dauernde Reise von Oslo nach Sydney und zurück gebracht. Die Route führt zweimal über den Äquator - die Linie. Dabei schippert der Aquavit durch tropische Wärme und eisige Kälte. Die Temperaturen , die Seeluft und die Bewegung während der Reise spielen für die Qualität des Aquavits eine wichtige Rolle. Auf dem Etikettenrücken jeder Flasche stehen - von A/S Vinmonopolet/Norwegen garantiert - der Schiffsname sowie die genaue Zeit der Reise. Alkohol: 41,5 Prozent.
Lochan Ora
Lochan Ora ist schottisch und bedeutet ..Goldsee". Der Lochan Ora ist ein Scotch-Whisky-Likör von Chivas Brothers Ltd. in Aberdeen/Schotland. Er wird aus Scotch Whisky mit Zugaben von Honig, Curaçao und Anis bereitet. Alkohol: 35 Prozent.
Lochnagar
Der Lochnagar ist ein zwölf Jahre gelagerter Single Highland Malt Whisky der John Begg Lochnagar Distillery. Alkohol: 40 Prozent.
Logan de Luxe
Der zwölf Jahre alte Scotch Logan des Luxe ist die Spitzenmarke von White Horse. Alkohol: 40 Prozent
Long John Distillers Ltd.
Schottische Gesellschaft des Spirituosenkonzerns - Long John International;sie wurde 1856 von den Söhnen Mac Donalds in Glasgow gegründet
Long John International
Amerikanischer Spirituosenkonzern, dem folgende Gesellschaften und Destillerien angehören: D.Johnston & Co.Ltd., Long John Distillers Ltd., Glenugie, Kinclaith, Laphoraig, Strathclyde, Tormore, Ben Nevis und Glen Moray
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aktueller Stand:
13.197 Rezepte
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