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Nachruf auf Heiko Seevogel

 

Der Meistermacher der heutigen Barmeister ist am 12.03.2010 in seinem Urlaubsort in Portugal von uns gegangen.

Heiko feierte noch am 1. März seinen 70. Geburtstag und verstarb plötzlich und unerwartet.

Heiko Seevogel, der Grand Seigneur der Gastlichkeit, war Restaurantmeister und Barmeister, Fachlehrer in der Bavaria Hotelfachschule in Alzgern bei Altötting, Prüfungsmeister bei der IHK München.

Sein gezielter, trockener Humor gepaart mit exzellentem Fachwissen machten ihn zum beliebtesten Fachlehrer in der Hotelfachschule. Seine Tätigkeit im Prüfungsausschuss war vorbildlich.

Wer ihn kannte kann ermessen, was seine Frau Gitti, die er liebevoll „die Alte“ nannte, verloren hat.

Wir sind von seinem Ableben sehr ergriffen. Ein bezaubernder Mensch ist von uns gegangen. Wir haben mit seiner fachlichen Aktivität noch für viele Jahre gerechnet.

Niemals gehst du ganz  … irgendwas von dir – bleibt hier – du hast deinen Platz für immer bei uns.

Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Ehefrau Gitti.

 

   
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Glossar (RAU - Rau)

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RAU-Rau Rea-Ric Ric-Rou Roy-Rus

RAUCH- ODER TABAKWAREN
In allen Bars werden Rauchwaren angeboten. Neben den gängigsten Zigarettenmarken sind es aber vor allem die Zigarren, mit denen sich der Betrieb bei seinen Gästen profilieren kann. Displays oder Karten, auf denen das Zigarrenangebot beschrieben ist, sind Mittel, den Gast darauf aufmerksam zu machen. Es gibt Servicefirmen, die auf die speziellen Bedürfnisse der Gastronomie abgestimmte, eigens zusammengestellte Sortimente anbieten.
Christoph Columbus verdanken wir es, daß die Zigarre schon 1492 nach Europa kam. Es dauerte jedoch gut dreihundert Jahre, bis sich die Zigarre als Genußmittel durchsetzte. Man rauchte sie zunächst nur bei Hofe, vor allem in Spanien und Portugal. Später war sie Kennzeichen der Reichen und Mächtigen, die Gesandte nach Kuba schickten, um die besten Blätter auszuwählen. Auch heute noch werden die Zigarren der Insel Kuba, die Havannas, als die besten und edelsten am meisten geschätzt. Als Fidel Castro auf Kuba die Macht ergriff, verstaatlichte er die Zigarrenproduktion. Anstelle der 960 verschiedenen Sorten sollte es nur mehr eine einzige Zigarre, eine "Volkszigarre", geben. Einige der enteigneten Plantagenbesitzer gingen ins "Exil", nach Amerika (Virginia, Florida), auf die Philippinen und Kanarischen Inseln und in den Orient. Heute produzieren die großen, einst im Privatbesitz befindlichen Firmen unter staatlicher Leitung wieder einen Großteil der vor Castro bekannten Marken.
Die Tabakpflanze wird fast auf ganz Kuba angeboten. Die besten Blätter kommen jedoch aus dem Gebiet Vuelta Abajo in der Provinz Pinar del Rio. Das besonders warme Klima dieser Gegend läßt die Tabakpflanze langsam und gleichmäßig wachsen. Der wenige Regen verleiht dem Tabak die Süße, und die Mineralien des sandigen Bodens prägen den besonderen Geschmack der Blätter. Dieses Gebiet produziert 21.000 Tonnen Tabak pro Jahr. Östlich der Vuetta Abajo liegt die Semi-Vuelta. Die Blätter haben jedoch weniger Bukett. Weitere Anbaugebiete sind Partido (Rote Erde), Remedios (im Zentrum der Insel) und der Osten. Ihre Produktionen sind von geringerer Qualität. Neben der Insel Kuba produzieren Brasilien, Mexiko, Jamaica, die Philippinen und die Kanarischen Inseln Zigarren von guter Qualität. Aber auch in Österreich, der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz sowie in Holland und Frankreich gibt es Erzeugerfirmen.
Zigarrenstärken
Der Tabakanbau erfordert größte Sorgfalt. Die Pflanzer bereiten schon mehrere Monate vor der Aussaat den Boden vor. Fünf bis acht Tage nach der Aussaat gehen die Samen auf. Nach zirka 40 Tagen wird der Sprößling pikiert. Ungefähr einen Monat später zeigen sich die ersten Anzeichen der Reife. Die zunächst mattgrünen Blätter werden heller und leuchtender und verlieren ihren Flaum. Es dauert noch einige Wochen, bis der Tabak dunkel ist. An der Farbe des Tabaks erkennt man die Stärke der Zigarre. Je dunkler sie ist, desto kräftiger ist ihr Geschmack. Es ist jedoch ein Irrtum zu glauben, daß dunkle Zigarren mehr Nikotin enthalten als helle. Die großen Firmen erzeugen ihre Tabake in veschiedenen Farbnuancen. Dabei sind die Behandlung des Blattes und die Fermentation ausschlaggebend. Sumatra ist bekannt für hellen, Brasilien für dunklen Tabak.
Abgeleitet von der Havanna, unterscheidet man nun folgende Farben bzw. Stärken:
Oscuro: Der beinahe mattschwarze Tabak entsteht durch die besonders lange Fermentation. Er ist zwar besonders kräftig, hat jedoch wenig Duft. Heute wird er nur sehr selten hergestellt. Maduro: Die schwarzbraunen Blätter sind häufig jene, die unter den Deckblättern der Tabakpflanze wachsen. Sie sind daher vor der intensiven Sonnenbestrahlung abgeschirmt. Ihr Geschmack ist kräftig, ihr Duft stark. Maduro Colorado: Sie sind dunkelbraun und nicht so kräftig wie Oscuro- und Maduro- Tabake. Die Duftnote ist aber auch hier eher stark. Colorado: Der mittelbraune Tabak ist ähnlich wie bei den obenstehenden Sorten, ihre Duftnote ist jedoch noch intensiver. Colorado Claro: Bis hierher reicht die Skala der Tabake, die erst nach der Reife gepflückt werden. Colorado-Claro-Tabake sind hellbraun und etwas leichter als der Typ Colorado. Claro: Für den Typ Claro wird das Blatt vor der Reife gepflückt und anschließend an der Luft getrocknet. Die "tabakgelben" Zigarren werden unter den sogenannten leichten wegen ihres feinen Aromas sehr geschätzt. Doble Claro (Clarisimo, Claro-Claro): Auch für diesen grünen Typ wird das Blatt vor der Reife gepflückt. Der blasse Ton entsteht durch die schnelle Trocknung über Holzfeuer. Sie ist sehr leicht und wird daher von Anfängern bevorzugt. Vor allem wird sie in den USA sehr geschätzt. Sie trocknet schneller aus als alle anderen Zigarren und kann daher nicht so lange gelagert werden.
Der Weg vom geernteten Blatt zur fertigen Zigarre ist ein langer. Zunächst werden die Blätter in Trockenschuppen gebracht, wo sie das Wasser verlieren sollen. Die häufigste Methode ist die Lufttrocknung. Besondere Aufmerksamkeit muß den Witterungsverhältnissen zugewandt werden. Die Trocknung in der Sonne wird nur dann durchgeführt, wenn man die ganze Pflanze erntet. An diese Sonnentrocknung schließt man nach einigen Tagen die Lufttrocknung an. Die Feuertrocknung, also die Trocknung durch künstliche Hitze, wird hauptsächlich für die Doble Claro verwendet. Die Feuertrocknung hat jedoch "Feinde", die sagen, daß der Tabak die Würze, den Duft und die Geschmeidigkeit verliert. Auf die Trocknung folgt die Fermentation, um die Blätter von den Stickstoffverbindungen und Harzen zu befreien. Die Blätter müssen bei feuchter Witterung gebündelt werden. Sie sind in den Trockenschuppen brüchig geworden und würden sonst brechen. Die Bündel werden gestapelt und auf allen Seiten mit Palmenblättern oder leichten Stoffen abgedeckt. Im inneren des Stapels beginnt die Temperatur zu steigen, und die Fermentation setzt ein. Sie dauert ungefähr zwei Monate. Anschließend ist der Tabak fertig zum Sortieren und Verpacken. Er wird in die Fabriken zur Weiterverarbeitung geschickt, wo er nochmals zirka ein bis eineinhalb Jahre lagert. Der nächste Arbeitsvorgang ist das Besprühen der Blätter mit einer speziellen Lauge, die aus Tabakstengeln hergestellt wird. Nach einem Tag nimmt man sie aus der Lauge heraus, um sie neuerlich zu sortieren und zu klassifizieren. Man teilt die Blätter grundsätzlich ein in Deckblätter und in Einlageblätter. in jeder dieser Kategorien gibt es wieder Unterkategorien nach Farbe, Dicke etc. Vor dem Verpacken wird die zweite Fermentation durchgeführt. Damit diese zweite Gärung regelmäßig verläuft, werden die Blätter ständig umgeschichtet.
Die anschließende Phase der "industriellen" Verarbeitung beginnt mit den sogenannten "Ripperinnen". Ihre Arbeit besteht darin, die Mittelrippe der Blätter herauszulösen. Die entrippten Blätter werden gepreßt und anschließend der dritten Fermentationsperiode zugeführt. Sie kann bis zu zehn Jahre dauern. In dieser Zeit "arbeitet" der Tabak selbständeg. Nach dieser dritten Fermentation nimmt der Mischer seine Arbeit auf. Diese Spezialisten müssen für ihre Zigarrenmarke Jahr für Jahr das gleiche Aroma finden. Die von ihnen ausgesuchten Tabake werden angefeuchtet und in Kisten miteinander vermengt. Wenn nach einiger Zeit die Kisten wieder geöffnet werden und die Zigarrenmacher ihre Arbeit beginnen, haben sich die Gerüche der einzelnen Tabake miteinander zu einem feinen Bukett vereinigt. Die für die Zigarreneinlage vorgesehenen Tabake werden gerollt und das Umblatt darumgewickelt. Um diese "Puppe " wird das Deckblatt gerollt, das mit einem Spezialkleber befestigt wird. Die von Hand gefertigte Zigarre wird vor allem in Amerika durch die maschinengefertigte ersetzt. Ihr wird jedoch eine geringere Qualität nachgesagt, vor allem wegen des dickeren Deckblattes, das bei der Anfertigung durch die Maschine notwendig wird. Die fertigen Zigarren werdeen zu je 50 Stück zusammengebunden und zirka einen Monat in einem Zedernholzschrank gelagert, wo sie die Feuchtigkeit verlieren. Erst jetzt werden sie nach den Farben von Claro bis Maduro sortiert, Ideal zur Aufbewahrung der Zigarren wäre ein Keller, dessen Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 67 Prozent und dessen Temperatur zwischen 20 und 25 Grad ist. Da man selten genau diese Bedingungen vorfindet, behilft man sich mit einem künstlichen Befeuchter. Eine an beiden Enden offene Glasröhre, die einen ständig feucht zu haltenden Schwamm enthält, wird in die Zigarrenkiste gelegt. Die Verdunstung bewirkt eine günstige Atmosphäre im Inneren der Kiste.
Zigarrenfassons
Die Fasson ist das Format bzw. die Silhouette einer Zigarre. Innerhalb jeder Marke tritt jede Fasson in mehreren Stärken auf. Als klassische und auch beliebteste Fasson hat sich die Corona eingebürgert. Abgeleitet von den Grundmodellen der Havanna, unterscheidet man folgende Fassons: Halb-Corona : Ihre Länge ist sieben bis acht Zentimeter. Man findet sie in allen Farben.
Kleine Corona: Sie ist etwas größer als die Halb-Corona, nämlich neun Zentimeter.
Corona : Das Mundstück der Corona ist rund und geschlossen, das Brandende gerade abgeschnitten. Sie hat eine Länge von zirka dreizehn Zentimeter, die als ideal gilt. Ihr Durchmesser ist so berechnet, daß er gerade so viel Rauch passieren läßt, wie ein richtiger Raucher an Duft und Würze wünscht.
Doppel-Corona: Sie ist die längste der Coronas mit 20 bis 24 Zentimeter und gibt die größtmögliche Rauchmenge ab. Churchill bevorzugte die Doppel-Corona, die zu Ehren dieses großen englischen Premiers oft seinen Namen trägt.
Perfecto : Der zylindrische Körper der Perfecto verjüngt sich sowohl zum Mundstück, das halbspitz und geschlossen ist. Das Brandende kann entweder spitz und geschlossen (1) oder abgeschnitten (2) sein. Die Länge der Perfecto reicht von neun bis zwölf Zentimetern.
Lonsdale : Ihre Form ist der Corona sehr ähnlich, der Durchmesser ist jedoch kleiner, und sie ist länger, nämlich 15 bis 17 Zentimeter. Auch bei der Lonsdale ist das Brandende gerade abgeschnitten, das Mundstück ist jedoch geschlossen.
Panetela fina: Das Mundstück dieser zirka zwölf Zentimeter langen Zigarre ist rund und offen. Das Brandende ist gerade, der Körper sehr schlank.
Panetela : Sie ist dicker als die Panetela fina und hat eine Länge von zehn bis elf Zentimetern.
Demi-Tasse : Der Körper der Demi-Tasse ist der Corona und der Lonsdale sehr ähnlich, sie ist jedoch nur 10,5 bis 11,5 Zentimeter lang. Man findet sie in allen Farben mit rundem, geschlossenem Mundstück und gerade abgeschnitten. In der Bundesrepublik Deutschland wird sie "Krummer Hund" genannt. Im Handel werden drei Culebras, die zu einem Zopf geflochten sind, gemeinsam angeboten.
Stumpen : Diese Zigarrenform ist in der Schweiz gebräuchlich, sie hat sonst sehr geringe Bedeutung. Brandende und Mundstück sind offen.
Virginia : Die in Österreich und Bayern heimische Zigarre wird aus Tabaken des amerikanischen Bundesstaates Virginia hergestellt. Sie ist sehr schlank und 20 Zentimeter lang. Damit sie besser zieht, wird in die Einlage ein Halm eingearbeitet, der einen Zentimeter aus der "Puppe" herausragt. Das Brandende der Virginia ist offen. Sie ist eine sehr nikotinreiche Zigarre.
Virginette : Die kleine "Schwester" der Virginia hat eine Gesamtlänge von zirka 14 Zentimetern.
Zigarillo : Sie ist die moderne Form der Panetela, jedoch meist kürzer. Zigarillos werden mit und ohne Mundstück angeboten.

REFOSCO
Sein Anbaugebiet ist um die italienische Stadt Trient. Dem roten Grundwein werden Alkohol und Zucker beigesetzt. Er macht nur eine Gärung durch (Transvasierverfahren), wobei die Kohlensäure der Hauptgärung im Wein erhalten bleibt. So wird er in Flaschen gefüllt. Er enthält dadurch nicht das bei Schaumweinen übliche Maß an gebundener Kohlensäure, so daß er nach dem Gesetz nicht zu dieser Gruppe gezählt weden kann.

R.M.
Auf Champagner-Etiketten steht R.M. für "Récoltant Manipulant" und bedeutet, daß dieses Champagner-Haus Winzer und Hersteller ist.

Racke A.
Die Entwicklung des Hauses A. Racke zum bedeutendsten Weinimporteur der Bundesrepublik und zum größten Spirituosen-Hersteller begann 1855. Damals legte Adam Josef Racke in Bingen am Rhein den Grundstein für das Unternehmen. Im Zentrum des deutschen Weinbaus und der Weinverarbeitung baute er sein Spirituosengeschäft auf, er arbeitete aber auch im Weinhandel. Sein Sohn Georg Adam Racke führte die Firma erfolgreich weiter, nach seinem frühen Tod übernahm Schwiegersohn Heinrich Moller-Racke die Geschäftsleitung. Die Expansion der Firma erforderte bereits damals eine Verlegung des Betriebes. Der Zweite Weltkrieg verschonte das Haus Racke nicht. Wichtige Gebäude und Anlagen wurden zerstört. 1945 trat Harro Moller-Racke und heutige Firmenchef, in die Geschäftsleitung ein. Überraschend schnell gewann die Firma ihre alte Bedeutung zurück. Das sich ausweitende Geschäft führte Anfang der sechziger Jahre zur Verlegung der Produktion nach Rinteln an der Weser. 1974 schlossen sich die Unternehmen A. Racke und Pott zusammen. In Rinteln werden seit 1974 sämtliche Spirituosen der Gruppe (u.a. Racke Rauchzart, Der gute Pott) produziert und abgefüllt. Die drei Füllanlagen haben eine Tageskapazität von 250000 Flaschen. Bingen ist der Schwerpunkt der Weinverarbeitung (Amselfelder, Tokajer, Erlauer Stierblut), hier sind Verwaltung und Vertrieb (u.a. Johnnie Walker, Kupferberg Sekt, Champagner Bricout & Koch) der Gruppe untergebracht.

Racke Rauchzart
Racke Rauchzart ist der meistgekaufte Whisky in deutschen Geschäften. Aus Gerste von den schottischen Highlands, Lowlands und von der Insel Islay wird Malt Whisky destilliert und bis zu zwölf Jahre gelagert. Während der schottische Malt für die rauchige Seite sorgt, bringt der Grain Whisky aus deutschem Getreide den milden Geschmack von Racke Rauchzart.Beide Whiskys werden vermischt, dazu kommt weiches, kristallklares Wasser aus 240 Meter Tiefe. Seine Reife erhält Racke Rauchzart durch Lagerung in kleinen Eichnholzfässern. Racke bietet an: den Rauchzart Spezial Blend (40 Prozent) und den Rauchzart 12 Jahre alt (40 Prozent).

Ragnaud
Cognacerzeugerfirma mit Sitz in Barbezieux-St.-Hilaire; destilliert und vertreibt seine Produkte ausschließlich selbst; der für gute Qualität bekannte Familienbetrieb besitzt einige Weinberge in der Grande Champagne; Firmenwortlaut: Marcel Ragnaud, Domaine de la Voûte

Ragnaud
Die Cognacs von Marcel Ragnaud haben das höchste Prädikat, das Cognac erhalten kann: Premier Cru de Cognac. Das gesamte Weinbaugebiet der Region Cognac ist in sieben verschiedene Lagen (französisch: Cru) aufgegliedert. Die Cognacs aus dem allerbesten Anbaugebiet, also den als Premier Cru klassifizierten Lagen, stammen. Marcel Ragnauds Besitz, die Domaine de la Voûte, liegt mitten in der Grande Champagne. Ragnaud verbürgt sich persönlich nicht nur dafür, daß in seinen Kellern nur Branntweine aus der Grande Champagne lagern, sondern auch dafür, daß er einzig und allein Produkte verkauft, die von seinem Gut La Voûte stammen. Er baut den Wein selbst an, erntet und destilliert ihn selbst. Anschließend läßt er das Destillat unter seiner Kontrolle altern und reifen. Selbst die Abfüllung auf Flaschen und die Etikettierung finden bei Ragnaud direkt statt. Noch ein weiterer Punkt ist zu nennen: Fast alle Cognac-Häuser haben als Krönung einen alten Grande Fine Champagne im Angebot. Aber nur wenige bieten - so wie Ragnaud - alle Qualitäten von V.S. über V.S.O.P. bis zum ältesten, dem Le Paradis, mit dem höchsten Prädikat Grande Fine Champagne - Premier Cru de Cognac an. Die Ragnauds sind Weinbauern und Destillateure mit Tradition. Sie leben seit 1850 auf der Domaine de la Voûte. Monsieur Gaston Briand, der Vater der heutigen Madame Ragnaud, war der Begründer des angesehenen Huases. Seine Tochter heiratete den heutigen Senior der Firma, Monsieur Marcel Ragnaud, der ebenfalls aus einer dort seit langem ansässigen Weinbrenner-Familie kam. Ihre Tochter Annie führt heute mit ihrem Mann, Monsieur Sabourin, das Haus Ragnaud. Sie setzen die große Tradition des kleinen Hauses fort. Die jüngeren V.S.- und V.S.O.P.-Qualitäten des Hauses führen den Namen Raugnaud-Sabourin auf dem Etikett. Die in Deutschland angebotenen Marken vom Maison Marcel Ragnaud (alle haben das Prädikat Premier Cru Grande Champagne): A. Ragnaud-Sabourin (40 Prozent), Marcel Ragnaud V.S.O.P. (41 Prozent), Réserve Spéciale (43 Prozent), Réserve Fontvieille Extra Grand Réserve (43 Prozent), Héritage de Madame P. Ragnaud (41 Prozent) und Héritage Gaston Briand "Le Paradis" (41 Prozent).

Ratafia
Polnische und russische Bezeichnung für einen Branntwein der aus vielen Obstsorten durch zwei- bis dreimalige Rektifikation hergestellt wird

Ratafia
Ratafia nannte man früher verschiedene gemischte Getränke oder Getränke mit Zusätzen, zum Beispiel aromatisierte Weine, gewürzte Liköre und Punsche. Heute wird Ratafia hauptsächlich in der Champagne hergestellt. Er ähnelt dem Pineau des Charentes. Ratafia de Champagne ist eine Mischung aus Traubensaft und Marc de Champagne, die manchmal auch mit einem Zusatz von Früchten produziert wird. Der Alkoholgehalt liegt meist um 17 Prozent.

Rauchkorn
Andere Bezeichnung für - deutschen Whisky


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