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Nachruf auf Heiko Seevogel
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Der Meistermacher der heutigen Barmeister ist am 12.03.2010 in
seinem Urlaubsort in Portugal von uns gegangen.
Heiko feierte noch am 1. März seinen 70. Geburtstag und verstarb
plötzlich und unerwartet.
Heiko Seevogel, der Grand Seigneur der Gastlichkeit, war
Restaurantmeister und Barmeister, Fachlehrer in der Bavaria
Hotelfachschule in Alzgern bei Altötting, Prüfungsmeister bei
der IHK München.
Sein gezielter, trockener Humor gepaart mit exzellentem
Fachwissen machten ihn zum beliebtesten Fachlehrer in der
Hotelfachschule. Seine Tätigkeit im Prüfungsausschuss war
vorbildlich.
Wer ihn kannte kann ermessen, was seine Frau Gitti, die er
liebevoll „die Alte“ nannte, verloren hat.
Wir sind von seinem Ableben sehr ergriffen. Ein bezaubernder
Mensch ist von uns gegangen. Wir haben mit seiner fachlichen
Aktivität noch für viele Jahre gerechnet.
Niemals gehst du ganz … irgendwas von dir –
bleibt hier – du hast deinen Platz für immer bei uns.
Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Ehefrau Gitti.
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Glossar (VER - Vat)
VERSETZTER WEIN
Dessert-, Süd-, Süß- oder Likörwein Versetzte Weine sind Weine, deren Beschaffenheit neben der durch die Weintraube gegebenen Eigenart noch durch zwei Komponenten charakterisiert ist. Einerseits ist das die besondere Behandlungsweise, die Haltbarmachung, und andererseits sind das die Zusätze, z. B. Kohlensäure, Alkohol und Most, bei der Erzeugung. Das Ausgangsprodukt für die versetzten Weine ist immer ein Grundwein. Gesetzliche Bestimmungen Sie gelten für alle versetzten Weine. Ausnahmen sind Wermut und Kunstschaumwein. In Österreich Versetzte Weine (Dessert- oder Südweine) haben einen Alkoholgehalt von mindestens 13 Vol.-% und höchstens 22,5 Vol.-%. In der Bundesrepublik Deutschland Hier gibt es die Bezeichnung "versetze Weine" nicht. Als Dessertwein bzw. Südwein oder Süßwein bezeichnete Erzeugnisse dürfen aussschließlich im Ausland hergestellt werden und im Inland lediglich mit anderen Dessertweinen verschnitten oder anderweitig behandelt werden (Ausnahme Wermut). Die EWG hat anstelle des in der Bundesrepublik Deutschland bisher üblichen Begriffs Dessertwein die Bezeichnung Likörwein eingeführt. Ausnahmen sind aufgespritete Weine (mit Alkohol versetzte Weine), die noch als Dessertweine bezeichnet werden. Likörweine sind Erzeugnisse mit einem Gesamtalkoholgehalt von mindestens 17,5 Vol.-% sowie einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 15 Vol.-% und höchstens 22 Vol.-%. Der bedeutendste Unterschied zwischen dem früheren deutschen Weingesetz und der EWG-Bestimmung ist der, daß nunmehr Likörweine auch im Inland hergestellt werden dürfen. In der Schweiz Hier gibt es lediglich die Bezeichnung "Süßwein". Er ist ein Wein, der sich vom gewöhnlichen Wein durch seinen mehr oder weniger süßen Geschmack oder durch einen höheren Alkoholgehalt unterscheidet. Sein Alkoholanteil beträgt 18 bis 20 Vol.-%. Arten Die versetzten Weine werden nach den bei der Herstellung verwendeten Zusätzen in Gruppen eingeteilt. Da jedes Produkt sein eigenes Herstellungsverfahren hat, kann die Erzeugung nicht pauschal behandelt werden. Sie wird bei jedem Kapitel gesondert angeführt. Die Gruppen sind folgende: Zusatz von Alkohol und Most Sherry, Portwein, Madeira, Samos, Mavrodaphne Zusatz von Alkohol, Wein Most und Mostkonzentraten Marsala, Malaga Zusatz von Rosinen (Trockenbeeren) und Most Tokajer Zusatz von Alkohol und Zucker Refosco, Karlowitzer Zusatz von Alkohol, Zucker und Kräuterauszügen Wermut Zusatz von Alkohol, Traubensaft, Chinarinde und Aromaten Quinquinas, wie z. B. Cynar, Dubbonnet, St. Raphaël. Zusatz von Kohlensäure Kunstschaumwein
V.S.O.P.
Altersbezeichnung für mindestens vier Jahre gelagerten Cognac, erfunden von Richard Hennessy; die Abkürzung für "Very Superior Old Product" wird in Frankreich scherzhaft als "Versez sans oublier personne" - "Ausschenken und keinen vergessen" interpretiert
V.S.O.P.
Bezeichnung für mindestens vier Jahre gelagerten Cognac und Armagnac. V. = Very, S. = Superior oder Soft, O. = Old, P. = Product oder Pale. Bei deutschem Weinbrand ist Eichenholzfaß-Lagerung von mindestens einem Jahr vorgeschrieben.
Van der Hum
Van de Hum ist ein südafrikanischer Mandarinen-Likör. Er wird aus Weindestillat, kapländischen Tangarinen und einheimischen Gewürzen hergestellt, seine Geschichte geht in die Zeit der ersten holländischen Einwanderer zurück.
Van der Schalk
Holländische Spirituosenerzeugerfirma, die gleichnamigen Genever mit 40 Vol.-% herstellt
Vandermint
Aus Holland wird der Vandermint importiert. Diese Likörspezialität ist aus Pfefferminz und Schokolade hergestellt, hat 30 Prozent Alkohol und wird in einer an Delfter Fayencen erinnernden Flasche angeboten.
Varela
Das Sherry-Haus Varela wurde 1850 von don Ramon Jimenez Varela gegründet. Er erwarb in Jerez de la Frontera, Puerto de Santa Maria und Sanlucar de Barrameda eine große Anzahl vollständig eingerichteter Soleras; sie sind die Basis der heute exportierten Sherry-Weine. Im Jahre 1912 übernahmen die Söhne des Gründers die Firma; sie heißt seitdem Hijos de Jimenez Varela. Das Unternehmen besitzt ansehnliche Lager sehr guter Sherry-Weine, der größte Teil lagert in den großen Bodegas von Puerto de Santa Maria. Eine davon ist die "Königsbodega", dort lagert ein Sherry von besondrer Qualität. Varela-Sherrys gibt es in den Geschmacksrichtungen Dry Fino, Medium und Cream.
Vat 69
Vat 69 ist genau das, was der Name sagt: ein Whisky aus dem Faß (Vat) mit der Nummer 69. Als sich William Sanderson im späten 19. Jahrhundert entschied, einen Blended Scotch Whisky zu produzieren, stellte er über hundert verschiedene Blends zusammen. Dann testeten er, einige erfahrene Blendmeister und Freunde jedes Faß und wählten aus, was sie für das beste hielten. Die Wahl war eindeutig, sie fiel auf das Faß Nr. 69. William Sanderson, 1839 in Leith geboren, kam im Alter von 13 Jahren zu einem Wein- und Spirituosenhersteller in die Lehre. 1863 besaß er bereits sein eigenes Geschäft und stellte selbst Liköre und Whisky-Mischungen her. 1880 trat sein Sohn William Mark in das Geschäft ein. Er überzeugte den Vater, die verschiedenen Blends in Flaschen abzufüllen. Sanderson füllte zwar seine Liköre längst in Flaschen ab, beim Whisky sträubte er sich aber. Sein Sohn setzte sich schließlich durch, die typische, VAT 69-Flasche kam auf den Markt und blieb für fast hundert Jahre unverändert. 1884 kaufte Sanderson die Glengarioch Distillery. Sie lag in der Mitte eines Gersten-Feldes, und sie sollte die Versorgung mit Grain-Whisky sicherstellen. Sanderson sorgte sich für sein Haus um den Nachschub zum Blenden. Denn die DCL, bereits damals eine starke Genossenschaft, kontrollierte einen so großen Anteil der Herstellung, daß sie die Versorgung der Konkurrenz empfindlich beeinträchtigen konnte. So gründete Snderson zusammen mit Usher und Bell eine Firma zur Herstellung von Grain-Whisky, die noch heute existierende North British Distillery. Einige Malt-Whiskys, die Sanderson zum Blenden seines Vat 69 brauchte, bekam er von seinem Freund John Begg, dem die Royal Lochnagar Distillery gehörte. Als Begg starb, wurde Sanderson dort Direktor. 1933 kam Sandersons Firma zu den Booth's distilleries, diese wiederum schlossen sich 1935 der DCL-Gruppe an. Im Herbst 1980 hatte der "Vat 69 Reserve" aus dem Haus Sanderson in England Welt-Premiere. Für diesen De-Luxe-Whisky werden ausgesuchte und optimal gelagerte Malt-Whiskys verwendet. Er ist ein Blend aus rund vierzig Malt- und Grain-Whiskys. Um den besten Blend zu ermöglichen, werden die verschiedenen Malts im jeweils optimalen Reifestadium miteinander verschnitten. Das bedeutet, daß zum Beispiel ein mit acht Jahren auf dem Höhepunkt seiner Reife befindlicher leichter Malt aus den Lowlands einen genau so großen Beitrag zum Blend leistet wie ein erst nach 18 Jahren ausgereifter torfiger Malt aus Islay. Es gibt daher auch keine standardisierte Altersangabe beim Vat 69 Reserve. Seit Herbst 1980 wird in Deutschland von Sanderson auch der Glenesk, ein zwölf jahre alter Highland Single Malt (40 Prozent), angeboten. Glenesk lagert mindestens zwölf Jahre in Sherry-Fässern. Sein Bukett ist voll ausgereift, er schmeckt mild und feinwürzig. Seit 1964 betreut William Sanderson & Son Ltd. den Verkauf von The Antiquary, einem zwölf Jahre alten De-Luxe-Scotch-Whisky (40 Prozent). Die in Deutschland von Sanderson angebotenen Whisky-Marken: VAT 69 Finest Scotch Whisky (40 Prozent), VAT 69 Reserve de Luxe Scotch Whisky (40 Prozent), Glenesk Single Malt Highland Scotch Whisky 12 Years Old (40 Prozent) und The Antiquary de Luxe Old Scotch Whisky 12 Years Old (40 Prozent).
Vats
Schittische Bezeichnung für Whiskyverschnitte
Vatted Malt
Wird bei Malt-Whisky verwendet und bezeichnet einen Blend aus verschiedenen Malts.
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aktueller Stand:
13.197 Rezepte
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