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vFridge

Demijohns

Ballonflaschen von 10 bis 50 Liter Ingalt. Sie sind von Korbgeflecht umgeben oder in Bandeisengestelle eingesetzt.

Denis-Mounie

1838 schlossen sich die Winzer Justin Denis und Henri Mounie zur Firma Denis-Mounie zusammen. Um ihr ziel, nur Cognacs bester Qualität herzustellen, zu erreichen, kauften sie ausschließlich Trauben aus der Petite und Grande Champagne. Diese Tradition wurde von den folgenden Generationen übernommen. Denis-Mounie gibt es in drei Qualitäten: als V.S.O.P. Fine Champagne, Grande Réserve Edouard VII Trés Vielle Fine Champagne und als Grande Champagne Extra Hors d'Age. Im Mai 1908 wurde Denis-Mounie von Edward VII. zum ersten Hoflieferanten des britischen Königshofes ernannt. Aus diesem Anlaß schuf die Firma aus alten Cognacs eine neue Spitzenmarke und nannte sie "Edouard VII". König Georg V. bestätigte das Hoflieferantenprivileg. Seit dieser Zeit wurde dieser Cognac, dessen Anteil an Trauben aus der Grande Champagne erheblich höher als gesetzlich vorgeschrieben ist, nicht mehr verändert. Denis-Mounie Grande Champagne Extra Hors d'Age, der Spitzen-Cognac des Hauses, wird ausschließlich aus Grande-Champagne-Trauben hergestellt. Alkoholgehalt aller drei Sorten: 40 Prozent

Depot

Der Satz in Flaschenweinen, meist bei Rot- und Portweinen.

Destillation

Trennen flüssiger Stoffe durch Verdampfen und anschließende Wiederverflüssigung durch Kondensation. Lateinisch destillare = abtropfen.

Dethleffsen

Als Christian Dethleffsen 1738 sein Handelshaus gründete, ahnte er bestimmt nicht, daß daraus in sieben Generationen einer der größten deutschen Markenspirituosen-Hersteller werden würde. Der Bommerlunder, das Flaggschiff des Hauses, ist einer der ältesten Markenartikel Deutschlands. Die Firma verfügt über die modernste technische Ausstattung, die vollautomatischen Abfüllanlagen haben eine Kapazität von 180 000 0,7-Liter-Flaschen pro Tag. Die zweite große Marke des Hauses ist der Edelkräuter-Likör Dokator, er kam 1967 durch die Übernahme der 1855 gegründeten Firma A. NIssen J. F. Clausen Nachf. zu Dethleffsen. Mit dem Dokator kamen der Milde Nissen-Weizen-Korn (32 Prozent) und der Edle Nissen-Weizen-Doppelkorn (38 Prozent). Das Programm wird abgerundet durch Goldener Nissen Apfel (25 Prozent), Nissen Goldener Mais (32 Prozent) und "De Geele Köm" Vum Herm. G. D. (32 Prozent). Der Köm ist eine Spezialität der Küste, ein alter, auf Holz gelagerter, gelber Korn, verfeinert mit Kräutern und Gewürzen, die zum Beispiel dem Köm-Punsch Duft und Aroma geben.

Dettling-Kirsch

Die fruchtigen Bergkirschen, die dem exquisiten Dettling-Kirsch zu seinem weltweiten Renommee verhalfen, wachsen im Kanton Schwyz. Das Brennen von Obstschnäpsen hat dort jahrhundertealte Tradition. Die für Dettlings Kirschwasser verwendeten Kirschen werden geerntet, dann ohne Stiel und unzerkleinert zur Maische vorbereitet. Dabei wird darauf geachtet, daß nur wenige Kirschen ihre Steine behalten, sonst könnte ein bitterer Steingeschmack später die Qualität beeinträchtigen. Die Gärung der Kirschmaische setzt langsam ein, wird dann stürmisch und klingt ruhig ab. In kleinen, kupfernen Brennblasen wird bei langsamer Erhitzung gebrannt. Das Destillat fließt bindfadendünn heraus. Vor- und Nachlauf werden dabei abgetrennt. Durch mehrfaches Destillieren wird das Kirschwasser von allen unerwünschten Bestandteilen gereinigt. Am Ende ist ein weicher Obstbrand mit dem vollen reinen Aroma der Bergkirschen entstanden. Er ist kristallhell und bleibt bei Dettling so - auch nach zehnjähriger Lagerung. Die zehnjährige Lagerzeit des 41prozentigen Krischwassers ist durch das amtliche Schweizer Echtheitszeichen garantiert; jede Flasche ist registriert und hat eine entsprechende Kontrollziffer.

Deutscher Whisky

Die Herstellung von deutschem Whisky ist der des schottischen Blended Whisky ähnlich. Dabei wird Grai Whisky aus deutschem Getreide mit schottischem Malt Whisky verschnitten und anschließend in Holzfässsern gelagert. Im Inland hat deutscher Whisky einen nicht unerheblichen Marktanteil.

Deutz & Geldermann Ay/Champagne

Die Aachener William Deutz und Peter Geldermann kauften 1838 in Ay ein Weingut und gründeten eine Champagnerkellerei. 1925 installierten sie in Breisach/Baden eine deutsche Tochterfirma. Meistverkauftes Produkt des Hauses ist der Champagne Brut, die Cuvée enthält Weine aus den Lagen Ay, Mareuil, Mutigny. Aus den gleichen Weinen wird der Demi Sec hergestellt, er wird aber etwas milder dosiert. Pinot Noir Grand Cru und Chardonnay Grand Cru (beide 100 bis 96 Prozent) liefern die Trauben für den Brut Vintage. Die Cuvée für den Rosé Brut Vintage wurd mit Rotweinen der Gebiete Bouzy und Ay hergestellt, die Anteile liegen bei 70 Prozent Pinot Noir Grand Cru und 30 Prozent Pinot Noir Bouzy Rouge Grand Cru. Die Chardonnay-Trauben für den Blanc de Blanc Brut Vintage kommen ausschließlich aus den mit 100 Prozent bewerteten Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs, aus den Orten Avize und Le Mesnis sûr Oger. Der Georges Mathieu Brut Vintage und William Deutz Brut Vintage sind Spitzenmarken des Hauses, zusammengestellt aus verschiedenen Grand-Cru-Gewächsen. Außerdem bietet Deutz einen Marc de Champagne (45 Prozent) an.

Deutz & Geldermann Breisach/Baden

Das Stammhaus von Deutz & Geldermann steht in Ay/Champagne, das deutsche Haus wurde 1925 in Breisach gegründet und wird gemeinsam mit der Mutterfirma geführt. Die von deutz & Geldermann produzierten Sekte werden nach dem Original-Champagner-Verfahren hergestellt. Es gibt den Brut Jahrgang, ein Spitzenerzeugnis des Hauses, das nur in den Jahren abgefüllt wird, in denen eine überdurchschnittlich gute Weinqualität zur Verfügung steht. Außerdem im Angebot: Brut de Brut, Brut Rosé, Cuvée (auch eine Diabetiker-Abfüllung), Carte Rouge, Carte Noire und Carte Blanche. Die letzte Einführung auf dem Markt ist die Marke "Wappen von Breisach" mit den Abfüllungen Grande Classe Extra Trocken, Privat Cuvée Halbtrocken und Superb Trocken. Alle drei Sekte sind durch Flaschengärung hergestellt und mit Naturkorken verschlossen. Pineau-Trauben aus dem Loire-Tal geben den vollen Körper und das feine Bukett.

Dewar

Das weltbekannte Whisky-Haus John Dewar & Sons Ltd. in Perth/Schottland geht auf John Dewar (1806 - 1880) zurück. Er ließ sich 1847 in Perth als Whiskykaufmann und Blender nieder. Seine Idee: Whisky in Flaschen abfüllen - bis dahin hatte da noch niemand getan. John Dewar gründete seine Blending-Firma und begann, "Dewar's Whisky" abzufüllen. Das Unternehmen florierte, und man baute 1896 in Aberfeldy die erste der jetzt sieben Destillerien. Außer der international bekannten Standardqualität Dewar's White Label (40 Prozent) wird Dewar's 12 Years de Luxe Scotch Whisky (40 Prozent) angeboten.

Dewar, John

Einer der ersten, der Whiskyverschnitt erzeugte und in Flaschen abfüllte

Dickel George

Der 27jährige George Dickel kam 1845 in die USA und ließ sich einige Jahre später in Nashville/Tennessee nieder. 1866 eröffnete er ein Geschäft und begann, Whisky in Fässern einzukaufen, verbesserte ihn und füllte ihn unter seinem Namen ab. der Whisky wurde in Tennessee so bekannt, daß George 1870 eine eigene Destillerie kaufte, die er unter dem Namen George A. Dickel Company eintragen ließ. George Dickel fand heraus, daß er den besten Whiskey im Winter herstellte, wenn er ihn vor der Abfüllung in die Reifefässer stark abkühlte. Er entschied deshalb, die Produktion im Sommer einzustellen. Dickel filterte seinen Whiskey durch Ahornholzkohle, bevor er ihn in Fässer zum Atem abfüllte. Dieser Filter-Prozeß unterscheidet die Herstellung des Tennessee Whiskey von anderen Methoden. Als George Dickel 1894 starb, wurde die Firma bis 1910, dem Beginn der Prohibition in Tennessee, weitergeführt. Man zog nach Kentucky um, mußte dort aber 1920 die Tore schließen, als die Prohibition ganz Amerika erfaßte. 1932, als das Alkoholverbot teilweise aufgehoben wurde, nahm Dickel die Produktion nicht wieder auf. Erst Anfang der fünziger Jahre entschied der Spirituosenkonzern Schenley, die Firma in Tennessee neu aufzubauen. da in diesem Staat das Alkoholverbot noch bestand, mußte zuvor eine Volksabstimmung durchgeführt werden. Sie brachte die Erlaubnis zum Wiederaufbau der Brennerei. 1959 wurde der erste Whiskey nach der alten Methode hergestellt, obwohl es die modernen Kühlgeräte erlauben würden, nicht nur im Winter, sondern zu jeder Jahreszeit Whiskey zu produzieren. Alkohol: 43,4 Prozent

Die Kuyper

Die 1695 gegründete holländische Likör- und Spirituosenfirma De Kuyper arbeitet in Schiedam. Auf dem deutschen markt bietet De Kuyper an: Oude Jenever (38 Prozent), Jonge Jenever (38 Prozent), Rode Bessen (20 Prozent; schwarze Johannisbeere mit Jenever) und den Nassau Orange Liqueur Pimpeltjens (40 Prozent).

Dieci Anni

Der italienische Brandy Dieci Anni von Stock aus Triest ist über zehn Jahre alt. Seine Produktion ist auf wenige tausend Flaschen jährlich limitiert, alle sind numeriert und mit einem staatlichen Zertifikat versehen, das eine Lagerzeit von über zehn Jahren in Eichenholz-Fässern garantiert. Alkohol: 40 Prozent

Diez

Das Haus Diez Hermanos, 1875 gegründet, exportiert aus Jerez de la Frontera/Spanien und Vila Nova de Gala/Portugal Sherry und Portwein nach Deutschland: die Sherrys Fino - Very Pale Dry, Amontillado Medium - Nutty Medium Dry und Oloroso Cream - Sweet, Rich, Full Bodied; sowie die Ports White, Twany und Dryor - Dry White Port.

Digestif

Name für meist alkoholische Getränke, die nach dem Essen konsumiert werden.

Digestion

Herstellungsverfahren, bei dem Pflanzen und Pflanzenteile bei einer Temperatur von 35 bis 40 Grad Celsius "ausgezogen" werden

Dimple

Dimple Blended Scotch Whisky 12 Yeras Old ist die De-Luxe-Qualität der John Haig & Co. Ltd. in Markinch/Schottland. Die 1627 gegründete Whisky-Brennerei erhebt den Anspruch, die älteste der Welt zu sein. Die berühmte gekniffene (pinched) Flasche wird seit zirka 1900 verwendet. Alkohol: 40 Prozent

Distillers Company Limited

1877 aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage der Korn-Whisky-Erzeuger in den Lowlands von Schottland gegründet; heute größter Zusammenschluß von Scotch-Whisky-Herstellern; kontrolliert zirka die Hälfte des Whiskyhandels; die ersten Mitgliedsfirmen waren: Steward Andrew Usher kam dazu; 1925 traten die Firmen John Dewar, Johnnie Walker und James Buchanan der Gesellschaft bei; 1927 Peter Mackie und 1937 William Sanderson; weitere Firmen, die ihr heute angehören: Benmore Distilleries Ltd., Buchanan-Dewar Ltd., Bulloch, Lade Abkürzung: DCL

Distillers Company Limited (DCL)

Die Distillers Company Limited ist der größte Zusammenschluß von Scotch-Whisky-Herstellern. Sie kontrolliert rund die Hälfte des Scotch-Whisky, darunter so wichtige Firmen wie Walker, Haig, Dewars, Black & White und White Horse. Die Gesellschaft ist am englischen Gin-Handel über Firmen wie Booth's, Gordon's und Tanqueray maßgeblich beteiligt. Über Tochtergesellschaften ist die DCL noch in vielen verwandten Branchen engagiert, sie zählt zu den größten Unternehmen Großbritanniens. Die DCL-Geschichte begann 1877, als sechs Lowland-Grain-Whisky-Destillateure sich zusammenschlossen und eine Gesellschaft gründeten, um Produktion und Absatz von Whisky sinnvoll zu koordinieren. Die Erfindung der "Patent still" - Apparate (das sind Geräte für eine ununterbrochene Destillation) hatte schon um 1830 die Produktion großer Mengen von Getreide-Whisky zu relativ geringen Kosten möglich gemacht. Destillierbetriebe schossen fast überall wie Pilze aus dem Boden - und verschwanden ebenso schnell wieder, wenn es keinen Markt für ihren Whisky gab. Der Zusammenschluß der sechs Brenner John Haig, John Bald, M. Macefarlane, McNab Brothers, Stewart & Company und Robert Mowbray sollte entsprechende Abhilfe schaffen. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten hatte die Gesellschaft bald den guten Ruf, den sie bis heute bewahrt. Um die Jahrhundertwende war die DCL ins "Blending"-Geschäft eingestiegen. Sie baute eine eigene Malt-Brennerei auf und kaufte später die Blending-Firmen von John Begg und John Hopkins dazu. Seit 1903 vertreibt die DCL auch eine eigene Marke, den King George IV. Der Erste Weltkrieg brachte für die Scotch-Whisky-Industrie und damit auch für die DCL Probleme. Vor dem Krieg hatte die DCL eine Tochtergesellschaft zur Herstellung der von den Brennereien benötigten Hefe gegründet. Darum konnte, als der Krieg den Hefe-Import unterbrach, die DCL zum Beispiel die zur Herstellung von Brot notwendige Hefe liefern. Sie war ebenfalls in der Lage, hochprozentigen Alkohol für Kriegsmaterial herzustellen. Während die meisten Brennereien schließen und hohe Verluste hinnehmen mußten, konnte die DCL ihren Betrieb aufrechterhalten. Um die Verluste in Grenzen zu halten, suchten alle Firmen nach Kooperations-Möglichkeiten. Die DCL gründete eine Tochtergesellschaft aus fünf schottischen Malt-Brennereien, sie schloß Abkommen mit anderen Firmen, um deren Whisky-Vorräte zu übernehmen oder um gemeinsam mit ihnen unabhängige Brennereien zu kaufen und weiterzuführen. Einige dieser mit der DCL kooperierenden Firmen waren sogar größer als die DCL selbst. Sie hatten weltweites Renommee und lange Tradition. Da bedurfte es schon einer außergewöhnlichen Persönlichkeit an der DCL-Spitze, um die leitenden Herren dieser großen Brennereien an einen Konferenztisch zu bringen und positive Verhandlungsergebnisse zu erzielen. Der Mann, der das schaffte, war William Ross. Ross hatte mit 18 Jahren bei der DCL angefangen, achtzehn Monate nachdem die Gesellschaft gegründet worden war. Mit 25 wurde Ross Buchhalter und Chefkassierer, zwei Jahre später Sekretär, und 1897 war er Generaldirektor. Seine Experimente mit Nebenprodukten hatten zur Gründung der Hefe-Tochtergesellschaft geführt, die für die DCL und für England während des Ersten Weltkrieges so wichtig wurde. Ross wurde Vorsitzender der zweiten DCL-Tochter, den schottischen Malt-Brennereien. Und es war Ross, der, indem er mit anderen großen Brennereien Kooperationsabkommen schloß, weiteren Fusionen den Weg bereitete. Um zu veranschaulichen, was Ross tat, sei daran erinnert, daß die DCL kleiner als Dewar's und Buchanan (Black & White) war. Es ging also um die Fusion einer kleineren Gruppe mit einer größeren. 1919 kaufte DCL die Malt-Brennerei von John Haig & Co., fünf Jahre später die Export-Firma von Haig & Haig (eine von John Haig unabhängige Firma, die von einem anderen Zweig der Haig-Familie betrieben wurde). William Ross schaffte es, daß 1925 auch die Dewar's- und die Buchanan-Gruppe sowie die Firma Walker mit der DCL fusionierten. Chef aller Firmen wurde in Anerkennung seiner großen Verdienste William Ross. 1927 kam die White-Horse-Brennerei zur DCL. Die DCL erweiterte auch in den folgenden Jahren ihre Beteiligungen an Malt- und Grain-Brennereien, sie bildete Tochtergesellschaften, engagierte sich in verwandten Branchen und ging über die Grenzen Großbritanniens hinaus. Heute ist DCL in vielen Ländern der Welt vertreten.

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