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vFridge

I. W. Harper

I. W. Harper ist ein Kentucky Straight Bourbon Whiskey; er wird von der zum Schenley-Konzern gehörenden I. W. Harper Distilling Company in Louisville produziert. Im Namen des Whiskeys stehen die Initialen I. W. für den Vornamen des Gründers Isaac Wolfe Bernheim, Harper war der Name eines der Top-Verkäufer. Alkohol: 40 Prozent

Ice Cubes

Eiswürfel.

IDV

Abkürzung für Invergordon Distillers Ltd.

Inchgower-Whiskies

Gruppenbezeichnung für weniger aromatische Highland Malt Whiskies

Infusion

Bezeichnung für eine Methode der Herstellung alkoholischer Getränke, bei denen man bei der Destillation den Alkohol durch Kräuter, Gewürze etc. aromatisieren will. In den Destillierapparat kommt zum Beispiel ein Sieb mit feingemahlenen, gut gemischten Gewürzen und Kräutern. In dem Behälter unter diesem Sieb ist der Alkohol, er wird durch Erhitzen verdampft und entzieht dabei den Kräutern die aromatischen Substanzen, sie verbinden sich untrennbar mit dem Alkoholdampf, der dann durch Kühlung wieder verflüssigt wird. Mit dieser Technik werden unter anderem Créme de Cacao, Gin, Triple Sec hergestellt.

Insuperable

Der Insuperable ist eine der drei großen vom Haus Gonzalez Byass & Co. hergestellten Brandy-Sorten (die anderen Soberano und Lepanto). Der Brandy Insuperable Solera Especial hat 38 Prozent Alkohol.

Irischer Trinkspruch

Never steal another man's wife and never water another man's whiskey

Irish Mist

Irish Mist (mist = Nebel) ist ein Whisky-Likör, der unter Verwendung von irischem Whiskey, Heidehonig und Kräutern des irischen Hochlands hergestellt wird. Produzent dieses Likörs ist die Irish Mist Liqueur Co. Ltd. in Tullachmhor. Alkohol: 35 Prozent

Irish Whiskey

Bei Geschichte und Entwicklung des irischen Whiskeys gibt es viele Parallelen zu Schottland. Ähnlich wie im schottischen Hochland existierten auch in den dünnbesiedelten Gebieten Irlands im 17. Jahrhundert viele kleine, meist nur für den Hausgebrauch ihrer Besitzer arbeitende Brennereien, die ein sehr rauhes Destillat hervorbrachten. illegale Destillation und Lizenzerteilung ähnelten den Verhältnissen in Schottland. Die irische Whiskey-Produktion war hauptsächlich in und um die Städte Dublin und Cork konzentriert, wo Ende des 18. Jahrhunderts etwa zweitausend Brennereien arbeiteten. Die Whiskey-Herstellung blieb in Irland, im Gegensatz zu Schottland, auch in den folgenden Jahren auf wenige Städte beschränkt. Die Folge: Notwendige Expansionen der Brennereien konnten aus Platzgründen und aus Mangel an sauberem Wasser nicht stattfinden, und die inzwischen zur Irish Distillers Ltd. zusammengeschlossenen Destillerien entschieden zur Beginn der siebziger Jahre unseres jahrhunderts, für sich eine einzige große Destillerie auf dem Lande zu errichten. In der Nähe der kleinen Stadt Middleton wurde eine Großanlage nach modernsten Gesichtspunkten erbaut. Dort kann man durch Änderung der jeweiligen Produktionsbedingungen Whiskeys herstellen, die denen der früheren, über das Land verstreuten kleineren Destillerien geschmacklich sehr nahe kommen. So können heute praktisch alle Whiskeys, wie zum Beispiel die bekannten Sorten Jameson, Paddy oder Tullamore Dew, nacheinander in einer einzigen Anlage hergestellt werden. Die Herstellung des irischen Whiskeys ist in vielen Grundzügen der des schottischen malt Whisky ähnlich, aber es gibt auch Unterschiede. Die wichtigste parallele ist die Verwendung der traditionellen Destilliergefäße, der "Pot Stills" aus Kupfer. Im Gegensatz zum schottischen Verfahren wird aber in Irland das gekeimte Getreide nie über Torffeuer getrocknet, sondern ausschließlich über Kohlefeuern. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, daß zu Irischen Whiskeys nicht nur gemälzte Gerste wie in Schottland, sondern ein Gemenge aus gemälzter und ungemälzter Gerste verarbeiter wird. Es darf sogar ein produkt aus etwa 25 bis 50 Prozent gemälzter Gerste und einem Rest ungemälzten Hafers, Weizens oder Roggens verwendet werden. Das in Irland zum Brauprozeß benutzte Wasser ist ähnlich weich wie das in schottischen Hochland. Die Destillation geschieht ebenfalls in kupfernen "Pot Stills", die jedoch mit einem Fassungsvermögen von etwa 100000 bis 150000 Litern wesentlich größer dimensioniert sind als in Schottland. Außerdem ist immer eine dreifache Destillation vorgeschrieben. Währen der Charakter der schottischen Malt Whiskies von vielen Faktoren bestimmt wird, ist in irland vorwiegend die Faßlagerung von entscheidender Bedeutung für die Qualität. Es werden prinzipiell vier verschiedene Faßsorten verwendet. Sherry-, Bourbon- und Rumfässer sowie unbenutzte Fässer aus frischer amerikanischer Eiche. man legt froßen Wert darauf, daß durch die Lagerung in verschiedenen Faßqualitäten auch unterschiedliche Whiskeys heranreifen, die alle ein eigenes Aroma aufweisen. Gestzlich vorgeschrieben ist eine Lagerzeit von mindestens drei Jahren; meistens jedoch ist eine längere Lagerzeit üblich. Nach der Reifung in Fässern folgt ein Prozeß, der in Inland als "Blending" bezeichnet wird und zu den Blended Irish Whiskeys führt. Dieses Blenden darf aber nicht mit dem in Schottland üblichen Blenden, dem Verschneiden mit Grain Whisky, verglichen werden. In Irland werden nur die Whiskeys verschiedener Faßtypen und unterschiedlicher Jahrgänge gemischt.

Izarra

Die Heimat des Likörs Izarra ist Bayonne im Baskenland. Für die Produktion des grünen Izarra werden 48 verschiedene Blüten und Pflanzen benötigt, für den gelben Izarra reichen 32. Die grüne Version ist rockener und kräftiger in Aroma und Alkohol (48 Prozent); der gelbe ist leichter (40 Prozent) und lieblicher. Beide wurden 1835 zum erstenmal von Joseph Grattau, dem Gründer der Destillerie, hergestellt. Die in Qualitätsbranntwein eingelegten Blüten, Pflanzen, Samenkörner, seltenen Wurzeln und Gewürze werden destilliert und ergeben einen sehr konzentrierten "Geist", der dann in kleiner Dosierung für die Zubereitung des Izarra verwendet wird. Dabei wird der Geist mit altem Armagnac, Sirup aus raffiniertem Zucker und weißem Honig 24 Stunden lang gerührt. Danach fließt der Likör durch Filter in Eichenholzfässer, in denen er lange lagert, um seine samtige Weichheit zu bekommen. Vor der Flaschenabfüllung wird er noch einmal gefiltert.

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