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J & B

Abkürzung des Firmennamens -Justerini & Brooks

J & B (Justerini & Brooks)

1749 kam der Italiener Giacomo Justerini aus Bologna nach London und ließ sich dort als Weinhändler nieder. Er hatte einen englischen Partner in seinem Geschäft: George Johnson. Die beiden Weinmporteure waren schnell erfolgreich, bereits 1760 verlieh König Georg III. dem Unternehmen die erste von bis heute acht königlichen Urkunden. 1779 verkauften Johnson und Justerini auch schon Whisky. Im Sommer jenes Jahres warben sie in der "Morning Post" für ihre feinen Weine und Spirituosen, darunter auch für "Uisge Beatha", schottischen Whisky. 1831 wurde die Firma an Alfred Brooks verkauft, und seitdem firmiert man als Justerini & Brooks, kurz J & B. Während der nächsten 100 Jahr lag der Schwerpunkt des Unternehmens im Weinhandel, der auch heute noch im traditionsreichen Geschäft in der St. James Street Nr. 61 gepflegt wird. zu den Hauptkunden von Justerini & Brooks gehörten die feinen Clubs der britischen Hauptstadt, die man selbstverständlich mit einer selbst komponierten exklusiven Whisky-Hausmarke, nämlich mit J & B, belieferte. Dennoch hatte der Whisky bis in die erste Hälfte unseres Jahrhunderts nur einen verschwindend kleinen Anteil am Gesamtgeschäft. Als 1933 in den USA die Prohibition aufgehoben wird, versuchen Justerini & Brooks, diesen großen Markt für ihre Produkte zu erschließen. Sie übertrugen 1936 der Paddington-Corporation die Vertretung ihrer Marken in den Vereinigten Staaten. Man wollte dort eigentlich eine breitgefächerte Palette von Weinen und Spirituosen absetzen, doch Paddington erkannte mit sicherem Instinkt die besonderen Möglichkeiten, die sich hier für die Whisky-Hausmarke von Justerini & Brooks boten. In kürzester Zeit hatte J & B das mondäne New York erobert. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stoppte diese Entwicklung, sie konnte erst Anfang der fünziger Jahre neu beginnen: 1952 überquerten die ersten 10 000 Whisky-Kisten den Atlantik. 1962 waren es zwölf Millionen Flaschen und 1968 dann 24 Millionen. Der J & B-Durst der Amerikaner scheint unstillbar. So hat J & B 1980 bereits 36 Millionen Flaschen in die USA geliefert. Damit ist J & B nicht nur seit vielen Jahren der meistverkaufte Schotte auf diesem größten Markt der Welt für Scotch-Whisky, sondern liegt auch in der absoluten Spitzengruppe aller in Amerika verkauften Spirituosen. Nach diesem Riesenerfolg in den USA begannen Justerini & Brooks in den sechziger Jahren, auch in anderen Ländern Agenturen aufzubauen. Inzwischen gibt es den hellen Scotch mit den zwei charakteristischen Buchstaben auf der Flasche in fast allen Ländern der Erde. Vor vielen Jahren entschieden die Manager von Justerini & Brooks, daß ihre Whisky-Hausmarke in Stil und Farbe leicht und hell sein sollte. Es war ein guter Entschluß, denn sie ahnten damit bereits damals die heutige Vorliebe der meisten Whisky-Trinker. Der J & B Rare Scotch Whisky hat 43 Prozent Alkohol. Seit der Jahrhundertwende wird von Justerini & Brooks in Cnoc-an-Dhu (gälisches Wort für "kleiner schwarzer Hügel") der Knockando Pure Single Malt Whisky gebrannt.

Jack Daniel's

Jack Daniel's Old No 7 Brand Tennessee Whiskey Sour Mash (45 Prozent) wird in der ältesten, 1866 registrierten Destillerie der USA in Lynchburg/Tennessee, hundert Kilometer südöstlich von Nashville, hergestellt. Die Destillerie liegt außerhalb der Stadt, ihre Gebäude gruppieren sich um eine Quelle, die eines der wichtigsten Elemente für Jack Daniel's Whiskey liefert: das eisenfreie Wasser. 2000 Liter pro Minute sprudeln aus der Kalksteinhöhle. Eine weitere unentbehrliche Zutat ist das Ahron-Holz. Beim Charcoal-Mellowing-Verfahren (durch Kohle mild machen) wird der Whiskey über Ahornholzkohle gefiltert, dann erst kommt er zur mindestens fünfjährigen Lagerung in Eichenholzfässer. Jack Daniel, dessen Eltern aus Schottland stammten, wurde 1846 in der Nähe von Lynchburg als zehntes und letztes Kind der Daniel-Familie geboren. Noch im Kindesalter verdingte er sich auf der Farm seines Onkels und wechselte zwei Jahre später auf den Hof von Dan Call, der an einem Bach in den nahen Cumberland-Bergen eine kleine Whiskey-Destillerie hatte. Jack Daniel lernte das Whiskey-Machen schnell, und als sich Dan Call zurückziehen wollte, übergab er Jack die Destillerie. Da der junge Jack noch nicht geschäftsfähig war, mußte sein Onkel den Kaufvertrag für ihn unterschreiben. Wenig später stieg Dan Call aus dem Geschäft ganz aus und Jack hatte mit 16 Jahren seine eigene Brennerei. Ein Jahr nach Ende des Bürgerkrieges setzte die Regierung einen erträglichen Steuersatz für die Schnapsfabrikation fest, und Jack ging aufs Registrationsbüro - als erster Destillateur in den Vereinigten Staaten. 1895 begann Jack Daniel auf Vorschlag seines Neffen Lam Motlow, Whiskey in Flaschen abzufüllen - gegen Motlows Vorschlag nicht in runde, sondern in altmodisch eckige Flaschen. Weil sie sich von der Konkurrenz so sichtbar abhoben, wurden diese eckigen Flaschen zum Markenzeichen für Jack Daniel's. 1906 zog sich Jack aus der Firma zurück und überließ Lem Motlow das Management. 1910 beschloß der Staat Tennessee die Prohibition. Motlow wich nach St. Louis in Missouri aus. 1922 jedoch wurde der Alkohol überall in den Vereinigten Staaten verboten. Auch die Daniel's Destillerie wurde stillgelegt. Als Franklin Roosevelt 1933 Präsident wurde, war die Abschaffung des Bundesgesetzes über das Alkoholverbot eine seiner ersten Amtshandlungen. Es dauerte jedoch noch sechs Jahre bis auch im größten Teil Tennessees das Feuer unter den Brennkesseln wieder entfacht werden durfte. Die Genehmigung Whiskey zu brennen, erhielt Lem Motlow 1938 nur, weil er sich verpflichtete, keinen Tropfen Alkohol in und um Lynchburg zu verkaufen. Bis heute ist dieser Teil Tennessees ein "trockener" Bezirk geblieben. Lem Motlow starb 1947. Seine Sohne führten das Geschäft fort. 1956 verkauften sie die Lynchburger Destillerie an einen Spirituosenkonzern - unter der Bedingung, daß die Unternehmensentscheidung weiterhin von der Motlow-Familie getroffen wurden. Heute füllt die Jack Daniel's Destillerie etwa 12 Millionen Flaschen pro Jahr ab.

Jacobi

In Weinstadt nahe Stuttgart, mitten in der Weinlandschaft des Remstals, hat das Haus Jacobi seinen Sitz. Mit den Weinen dieser Region hat jedoch Jacobi nichts zu tun. Die Grundstoffe für den Jacobi-Weinbrand werden in der Charente und in Armagnac gekauft und in Weinstadt destilliert. Die Brennerei befindet sich in Tiefkellern - drei Etagen, bis zu 18 Metern tief in der Erde. Die Weinbrand-Marken des Hauses Jacobi lagern während ihrer Reifezeit in Fässern aus französischer Limousin-Eiche. "1880", die Standardmarke (38 Prozent), und "Privat", eine zehn Jahre gelagerte Spitzenqualität (38 Prozent), sind die Weinbrand-Marken des Hauses; außerdem bietet Jacobi an: Jacobiner, einen seit mehr als 90 Jahren hergestellten herb-süßen Klosterlikör (40 Prozent), und Jubiläums Kirschlikör (26 Prozent).

Jägermeister

Jägermeister ist Deutschlands meistgetrunkener Kräuterlikör. Er ist herb-würzig und wird aus 56 Kräutern, Wurzeln und Früchten von der Firma Mast in Wolfenbüttel hergestellt. Alkohol: 35 Prozent

Jambosala

Jambosala ist ein exotischer, naturtrüber Fruchtsaftlikör aus Maracuja-Früchten. Alkohol: 25 Prozent

James B. Beam Distilling Company

Whisk(e)yerzeugerfirma, gegründet 1795 in Clermont, Kentucky

Jameson

Der fünf Jahre gelagerte John Jameson Irish Whiskey kommt aus der Bowstreet Distillery in Dublin. Die Brennerei besteht seit 1780, und der Jameson ist der meistexportierte Irish Whiskey. Alkohol: 40 Prozent

Janneau

Viele der Firmen, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Armagnac-Region ein Handelsgeschäft eröffneten, sind verschwunden. Das Haus Janneau besteht bis heute und zählt damit zu den ältesten der Gegend. Seit fünf Generationen leiten Mitglieder der Familie die Firma: Pierre Etienne Janneau, der Gründer, baute das erste Lagerhaus zur Armagnac-Alterung 1851 in Condom. Sein Sohn Pierre-Louis folgte ihm 1871 und gab die Leitung der Firma 1925 an Etienne Janneau weiter. Seit 1946 steht Pierre Janneau an der Spitze. Seit vier Jahren hilft ihm sein Sohn Michel. Auch Etienne Janneau, der jüngste Sohn, wird demnächst in die Firma eintreten. Dank seiner konsequenten Qualitäts-Politik hat das Haus Janneau eine privilegierte Stellung unter den Armagnac-Produzenten. Büros, Abfüllanlagen und Lagerhäuser befinden sich in Condom. Die angebotenen Marken: Tradition - Grand Armagnac, die traditionelle Qualität, die den Ruf des Hauses begründete. Dieser Armagnac ist durchschnittlich mindestens fünf Jahre gereift. V.S.O.P. - Grand Armagnac ist im Durchschnitt 15 Jahre gelagert, und der Très Vieille Réserve Grande Fine Armagnac, der Stolz des Hauses Janneau, besteht aus exzellenten Destillaten, die mindestens 30 Jahre Reifezeit absolviert haben. Alkohol: 40 Prozent (alle Marken)

Jarcebinka

Herber Fruchtsaftlikör aus der Vogelbeere, in der Tschechoslowakei bekannt.

Jeroboam

Bezeichnung für eine vierfach große Flasche, eine Doppelmagnum. Sie hat drei Liter Inhalt.

Jim Beam

Der Kentucky Straight Bourbon Whiskey Jim Beam wird seit über sechs Generationen von der Familie Beam hergestellt. 1795 wurde die heute in Clermont/Kentucky ansässige James B. Beam Distilling Co. gegründet. Importiert werden eine vier Jahre gelagerte Qualität, der Jim Beam - Kentucky Straight Bourbon Whiskey Sour Mash (40 Prozent), und der acht Jahre alte Beam's Black Label - Kentucky Straight Bourbaon Whiskey (45 Prozent). Jim Beam behauptet seit Jahren den ersten Platz als meistverkaufter Bourbon der Welt.

John Dewar & Sons Ltd.

Die Firma mit Sitz in London gehört zu de größten Whiskyproduzenten der Welt; sie wurde 1880 von den beiden Söhnen John Dewars gegründet; 1915 Zusammenschluß mit der Fa. James Buchanan Werbeslogan: , The Whisky Of His Forfathers"

John Walker & Sons Ltd.

1880 gegründete Spirituosenerzeugerfirma mit Sitz in London, die wöchentlich über drei Millionen Flaschen Produziert; 1925 Beitritt zur DCL; das bekannte Firmenzeichen, den Mann mit Frack, Spazierstock, Zylinder und Monokel entwarf der englische Künstler Tom Brownes; Werbeslogan: , Born 1820 - Still Going Strong"

Johnnie Walker

Johnnie Walker Scotch geht zurück auf das Jahr 1820: Damals kaufte John Walker, ein junger Mann aus Ayrshire, einen Kolonialwarenladen in der King Street im schottischen Kilmarnock. In diesen Läden war es üblich, daß die Inhaber anegkauften Whisky unter ihrem eigenen Namen verkauften. Mit der Stadt Kilmarnock, die sich zu einem Zentrum für Textilien, Wolle und Teppiche entwickelte, wuchsen auch John Walkers Geschäft und der Bekanntheitsgrad seines Kilmarnock-Whisky. John Walkers Sohn Alexander trat nach einer Lehre in Glasgow um die Mitte des 19. Jahrhunderts in das väterliche Geschäft ein. Nach dem Tode seines Vaters (1880) eröffnete Alexander ein Büro in Londen, und als 1886 zwei seiner Söhne ins Geschäft einstiegen, wurde die Firma in eine Private Limited Company umgewandelt. Bereits 1890 wurde ein Büro in Sydney eröffnet. Drei Jahre später, die Nachfrage nach Walker's Whisky wurde immer größer, kauften sie die Cardow-Distillery im Speyside-Gebiet, die noch heute ein wichtiger Teil der Firma ist. 1897 wurden Agenten für Südafrika bestimmt und eine Niederlassung in Birmingham eingerichtet. Dieser folgten 1907 Agenturen in Manchester, in Frankreich, Ägypten, Burma und China. Schon 1889, als Alexander Walker starb, war die Firma auf dem Weg, sich international einen Namen zu machen. Aber sein dritter Sohn Alexander (Alec), der 1888 in die Firma gekommen war, war es, der den Durchbruch brachte: Er hat den berühmten Johnnie Walker geschaffen. Denn er beauftragte 1908 den bekannten Künstler Tom Browne, ein Plakat mit dem Bild des Firmengründers, seines Großvaters John Walker, zu malen. Tom Browne zeichnete eine muntere Gestalt mit Zylinder, Frack, Einglas und Spazierstock, zielstrebig dahinschreitend. Der größte Teil der Johnnie-Walker-Werbung entwickelte sich aus dieser kleinen Zeichnung, spätere Künstler haben den Stil aufgegriffen und fortgesetzt. Ein großes Ölbild der kleinen Zeichnung empfängt heute den Besucher in der Halle des Hauses St. James Street 63 in London. Die Originalzeichnung ist ein kostbarer Besitz der Firma. Lord Stevenson, ein Freund von Alec und Mitglied der Firma, sagte angesichts der Zeichnung: "Johnnie Walker Born 1820... Still Going Strong". Bis heute blieb dieser Satz der Werbeslogan der Firma. Man änderte den Namen Walker's Kilmarnock Whisky in ..Johnnie Walker" und versah die roten und schwarzen Etiketten mit dem von Tom Browne geschaffenen Porträt des Firmengründers. Die Firma expandierte, heute werden wöchentlich über drei Millionen Flaschen in 170 Länder verschickt. Johnnie Walker ist der meistgekaufte Scotch-Whisky der Welt. 1923 wurde die Firma John Walker der 12 Jahre alte Black Label (40 Prozent); der in eine Karaffe abgefüllte Premium Scotch Swing (40 Prozent; in anderen Ländern auch als Celebrity bekannt) und der 12 Jahre alte Highland-Malt Cardhu (40 Prozent); der Cardhu kommt aus einer seit 1893 zu Walker gehörenden Malt-Brennerei in Cardow im Speyside-Gebiet.

Jückemöller

Jückemöller ist eine der ältesten Steinhäger- und Kornbrennereien. Sie hat ihren Sitz in Steinhagen und wurde 1897 als Fritz Jückmöller KG gegründet. Jückemöller Echter Steinhäger hat 38 Prozent Alkohol.

Julia

Der Grappa Julia wird von Stocsk in Triest destilliert. Seinen Charakter bestimmen die Trsterdestillate aus Traunbensorten der Weinbaugebiete Piemont, Venetien, Friaul, Trient und Toskana. Alkohol: 40 Prozent.

Julien Tarin

Julien Tarin ist ein kleiner Händler, der hervorragende Weinberge im Gebiet von Le Mesnil-sûr- Oger an der Marne besitzt. Sein Marc de Champagne wird in kleinen Mengen auftraditionelle Weise gekeltert. Alkohol: 42 Prozent.

Justerini & Brooks

Schottische Whiskyerzeugerfirma, der u. a. die Destillerie Knokkando angehört

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