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vFridge

V.S.O.P.

Altersbezeichnung für mindestens vier Jahre gelagerten Cognac, erfunden von Richard Hennessy; die Abkürzung für "Very Superior Old Product" wird in Frankreich scherzhaft als "Versez sans oublier personne" - "Ausschenken und keinen vergessen" interpretiert

Van der Hum

Van de Hum ist ein südafrikanischer Mandarinen-Likör. Er wird aus Weindestillat, kapländischen Tangarinen und einheimischen Gewürzen hergestellt, seine Geschichte geht in die Zeit der ersten holländischen Einwanderer zurück.

Vandermint

Aus Holland wird der Vandermint importiert. Diese Likörspezialität ist aus Pfefferminz und Schokolade hergestellt, hat 30 Prozent Alkohol und wird in einer an Delfter Fayencen erinnernden Flasche angeboten.

Varela

Das Sherry-Haus Varela wurde 1850 von don Ramon Jimenez Varela gegründet. Er erwarb in Jerez de la Frontera, Puerto de Santa Maria und Sanlucar de Barrameda eine große Anzahl vollständig eingerichteter Soleras; sie sind die Basis der heute exportierten Sherry-Weine. Im Jahre 1912 übernahmen die Söhne des Gründers die Firma; sie heißt seitdem Hijos de Jimenez Varela. Das Unternehmen besitzt ansehnliche Lager sehr guter Sherry-Weine, der größte Teil lagert in den großen Bodegas von Puerto de Santa Maria. Eine davon ist die "Königsbodega", dort lagert ein Sherry von besondrer Qualität. Varela-Sherrys gibt es in den Geschmacksrichtungen Dry Fino, Medium und Cream.

Vat

Ein Lagerfaß.

Vat 69

Vat 69 ist genau das, was der Name sagt: ein Whisky aus dem Faß (Vat) mit der Nummer 69. Als sich William Sanderson im späten 19. Jahrhundert entschied, einen Blended Scotch Whisky zu produzieren, stellte er über hundert verschiedene Blends zusammen. Dann testeten er, einige erfahrene Blendmeister und Freunde jedes Faß und wählten aus, was sie für das beste hielten. Die Wahl war eindeutig, sie fiel auf das Faß Nr. 69. William Sanderson, 1839 in Leith geboren, kam im Alter von 13 Jahren zu einem Wein- und Spirituosenhersteller in die Lehre. 1863 besaß er bereits sein eigenes Geschäft und stellte selbst Liköre und Whisky-Mischungen her. 1880 trat sein Sohn William Mark in das Geschäft ein. Er überzeugte den Vater, die verschiedenen Blends in Flaschen abzufüllen. Sanderson füllte zwar seine Liköre längst in Flaschen ab, beim Whisky sträubte er sich aber. Sein Sohn setzte sich schließlich durch, die typische, VAT 69-Flasche kam auf den Markt und blieb für fast hundert Jahre unverändert. 1884 kaufte Sanderson die Glengarioch Distillery. Sie lag in der Mitte eines Gersten-Feldes, und sie sollte die Versorgung mit Grain-Whisky sicherstellen. Sanderson sorgte sich für sein Haus um den Nachschub zum Blenden. Denn die DCL, bereits damals eine starke Genossenschaft, kontrollierte einen so großen Anteil der Herstellung, daß sie die Versorgung der Konkurrenz empfindlich beeinträchtigen konnte. So gründete Snderson zusammen mit Usher und Bell eine Firma zur Herstellung von Grain-Whisky, die noch heute existierende North British Distillery. Einige Malt-Whiskys, die Sanderson zum Blenden seines Vat 69 brauchte, bekam er von seinem Freund John Begg, dem die Royal Lochnagar Distillery gehörte. Als Begg starb, wurde Sanderson dort Direktor. 1933 kam Sandersons Firma zu den Booth's distilleries, diese wiederum schlossen sich 1935 der DCL-Gruppe an. Im Herbst 1980 hatte der "Vat 69 Reserve" aus dem Haus Sanderson in England Welt-Premiere. Für diesen De-Luxe-Whisky werden ausgesuchte und optimal gelagerte Malt-Whiskys verwendet. Er ist ein Blend aus rund vierzig Malt- und Grain-Whiskys. Um den besten Blend zu ermöglichen, werden die verschiedenen Malts im jeweils optimalen Reifestadium miteinander verschnitten. Das bedeutet, daß zum Beispiel ein mit acht Jahren auf dem Höhepunkt seiner Reife befindlicher leichter Malt aus den Lowlands einen genau so großen Beitrag zum Blend leistet wie ein erst nach 18 Jahren ausgereifter torfiger Malt aus Islay. Es gibt daher auch keine standardisierte Altersangabe beim Vat 69 Reserve. Seit Herbst 1980 wird in Deutschland von Sanderson auch der Glenesk, ein zwölf jahre alter Highland Single Malt (40 Prozent), angeboten. Glenesk lagert mindestens zwölf Jahre in Sherry-Fässern. Sein Bukett ist voll ausgereift, er schmeckt mild und feinwürzig. Seit 1964 betreut William Sanderson & Son Ltd. den Verkauf von The Antiquary, einem zwölf Jahre alten De-Luxe-Scotch-Whisky (40 Prozent). Die in Deutschland von Sanderson angebotenen Whisky-Marken: VAT 69 Finest Scotch Whisky (40 Prozent), VAT 69 Reserve de Luxe Scotch Whisky (40 Prozent), Glenesk Single Malt Highland Scotch Whisky 12 Years Old (40 Prozent) und The Antiquary de Luxe Old Scotch Whisky 12 Years Old (40 Prozent).

Vats

Schittische Bezeichnung für Whiskyverschnitte

Vatted Malt

Wird bei Malt-Whisky verwendet und bezeichnet einen Blend aus verschiedenen Malts.

Vecchia Romagne

Der Brandy Vecchia Romagna ist eine der größten Wenbrandmarken Italiens. Er kommt von der Firma Buton, die 1820 als Weinbrennerei gegründet wurde. Der Vecchia Romagna "Etichetta Nera" lagert drei Jahre in Fässern aus Limousin-Eiche, bevor er im Handel angeboten wird; der Vecchia Romagna "Etichetta Oro" kommt nach siebenjähriger Lagerung in den Verkauf. Alkohol: 40 Prozent.

Védrenne

Die Firma Védrenne Père außerdem zwei ausgezeichnete Marc de Bourgogne, den Très Vieux Marc Egrappé (45 Prozent) und ein Eau-de-vie de Marc Hospices de Beaune (45 Prozent).

Veludo

Der Veludo Tawny Port zählt zu den hellrubinfarbenen Portweinen; er ist geschmacklich zwischen halbsüßen und süßen Ports einzuordnen.

Vénérable

Ehrwürdig. Bezeichnung bei alten Spirituosen, besonders bei Calvados verwendet.

Vermouth

Aus Wermutkraut (lateinisch: Artemisia Absinthium) hergestellte Getränke, Arzneien und Medizin wurden bereits im Altertum gegen vielerlei Krankheiten verordnet. Die vielfältige Wirkung der Wermutkräuter, von denen es unterschiedliche Sorten gibt, geht auf deren Thujon-Gehalt zurück. Dieses Nervergift ist dem Koffein vergleichbar. Es wirdt, mäßig dosiert, als Anregungs- und Heilmittel; nimmt man zuviel davon, können Nervenstörungen auftreten. Bei der Herstellung von Wermutwein ist das Wermutkraut eine Geschmackszutat unter vielen, die Thujon-Menge ist so gering, daß sie der Gesundheit nicht schaden kann. Die heutige Bezeichnung "Vermouth", in dieser Schreibweise nur für italienische und französischen Produkte zulässig, stammt aus dem Althochdeutschen; "Wermuot Win" war ein mit Wermut angesetzter Wein. Die älteste Produktionsstätte für Vermouth-Wein dürfte im Gebiet von Cuneo, südlich von Turin, zu suchen sein. Hier läßt sich die Herstellung, aromatisierter Weine bis ins 16. jahrhundert zurückverfolgen. Diese Landschaft ist für Vermouth prädestiniert durch den Moscato d'Asti-Anbau; dieser Moscato ist ein Wein, der sich ganz besonders gut zum Würzen mit Kräuterauszügen eignet. Um 1786 produzierte die Turiner Firma Carpano erstmalig in größerem Ausmaß Vermouth-Wein aus Moscato d'Asti unter Zusatz von reinem Alkohol, aromatischen Kräutern und Zucker. Seit jener Zeit ist Zurin als Zentrum der Vermouth-Wein-Herstellung zum Begriff geworden. Der Vino Vermouth di Torino ist heute führend und charakteristisch für einen ganz bestimmten Vermouth-Typ. Er nimmt im Weltumsatz die Spitzenposition ein, die ihm bisher selbst von der stärksten, der französischen, Konkurrenz nicht streitig gemacht werden konnte. De Torino - seine Hauptsorten sind der rubinrot leuchtende Colorato oder Rosso, der grünlich-weiße, süßherb schmeckende Bianco und der trockene, herbe, kaum Restzucker enthaltende Secco oder Dry - hat so charakteristische Merkmale, daß seine Ursprungsbezeichnung international geschützt wurde. Kerngebiet der Vermouth-Herstellung in Italien ist das produktionsdreieck Turin-Cuneo-Alessandria. Es umschließt das Hauptanbaugebiet des Moscato-Weins mit der Stadt Asti. Bei der Herstellung von Vermouth-Wein sind vier Arbeitsgänge erforderlich, und zwar die Zusammenstellung der Ausgangsweine; die Herstellung des Kräuterauszugs und Aromatisierung des Weins; die Schönung und Filtration bzw. Stabilisierung des hergestellten Vermouth-Weins sowie die Lagerung des Fertigprodukts bis zur Abfüllreife. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Auswahl und Mischung der Ausgangsweine. Vor der lagerung in Großraumbehältern wird die Weinmischung durch Zusatz von reinem Alkohol auf die vorgeschriebene Stärke haraufgesetzt, durch Beigabe von in Wein aufgelöstem Zucker wird die gewünschte Süße erzielt. Für italienische Vermouth-Weine sind mindestens 15,5 Prozent Alkohol und nicht weniger als dreizehn Gramm Zucker in 100 Kubikzentimeter vergeschrieben. Für trockenen Vermouth-Wein (Dry, Secco) liegt der vorgeschriebene Mindestalkoholgehalt bei 18 Prozent, und es dürfen höchgstens vier Gramm Zucker in 100 Kubikzentimeter Wein vorhanden sein. Eventuell erforderliche Korrekturen des Farbtons werden durch Zusatz von Zuckercouleur erreicht. Danach erfolgt das Würzen des Weins. Dei für den Auszug verwandte kräutermischung enthält außer Wermutkraut eine Reihe anderer aromahaltiger Kräuter wie Chinarinde, Koriander, Kalmus, Thymian, Salbei, Zimt, Schalen der Bitterorange usw.; insgesamt sind es rund fünfzig Bestandteile. Die Kräutermischung ist natürlich Fabrikationsgeheimnis der einzelnen Hersteller, und es gibt keine zwei Vermouth-Marken, die einander völlig gleich sind.

Verveine du Velay

Die Auvergne ist die Heimat des Verveine du Velay. An der oberen Loire, besonders in der Gegend um Velay, wachsen viele Pflanzen und Kräuter, darunter das Eisenkraut (=verveine), das dem Likör seinen Namen gegeben hat. Neben dem Eisenkraut sind 32 weitere Pflanzen nötig,um den Verveine du Velay herzustellen. 1859 wurde der Likör zum erstenmal von Monsieur Pagès, er war Brenner in Le Puy, produziert. Seitdem wurde über fünf Generationen hinweg das Rezept jeweils vom Vater an den Sohn überliefert. Geheim ist bis heute das Mischungsverhältnis von reinem Branntwein und Cognac mit Zucker, Honig und 33 Kräutern. Für die Zubereitung des Verveine du Velay wird der Cognac mit Branntweinen aus dem Midi vermischt. In diesem Alkohol ziehen die Kuäuter mehr als zwanzig Tage und geben dem Alkohol ihr natürliches Aroma. Die Destillation erfolgt in Kupferbrennblasen; nach 24 Stunden erhält man einen 90prozentigen Alkohol, die "Seele" des Likörs. mit Zucker und Honig wird daraus der gelbe oder grüne Verveine du Velay gemischt, beide Liköre reifen anschließend mindestens zehn Monate in Fässern. Der gelbe Likör ist mild, süß und hat 43 Prozent Alkohol, der grüne sit kräftig und alkoholreicher (55 Prozent).

Veuve Clicquot

La Veuve Clicquot war eine der beiden berühmten Witwen der Champagner-Geschichte. Sie und die Veuve Pommery waren die ersten französischen Unternehmerinnen, die eine große Karriere gemacht haben. Madame Clicquot lebte von 1777 bis 1866. In dieser Zeit fällt der große Aufschwung der Champagner-Herstellung, trotz Revolution und Napoleons Kriegen wurde die Produktion von Champagner damals zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftszweig. La Veuve Clicquot nahm 1805, nachdem ihr Mann, der Champagner-Händler François Clicquot, nach zweijähriger Ehe gestorben war, die Geschicke des 1772 gegründeten Hauses selbst in die Hand. Nicole-Barbe Clicquot, eine geborene Ponsardin und wohlbehütete Großbürgerstochter, war sehr jung, aber bereits klug genug, sich hervorragende Fachleute als Mitarbieter auszuwählen. Zusammen mit dem deutschen Kellermeister Müller soll sie das sogenannte Rüttelpodest erfunden haben, das noch heute bei der Champagner-Produktion eine wichtige Rolle spielt. Die Flaschen liegen kopfunter in Gestellen, werden täglich ein wenig aufwärts gedreht, und wenn sie nach drei Monaten fast senkrecht stehen, hat sich der Gärsatz komplett im Flaschenhals gesammelt und kann leicht entfernt werden. Der Champagner ist kristallklar, und bald gab es keinen Hersteller mehr, der nicht nach Madame Clicquots Methode arbeitete. Ob Madame wirklich die erste "Rüttlerin" war, ist umstritten. Eventuell hat man bei Ruinart schon früher mit ähnlichen Hilfsmitteln hantiert. Unbestritten ist allerdings, daß Clicquot als erstes Haus systematisch mit Rüttelpulten gearbeitet hat. In diesem Zusammenhang soll es auch Madame Clicquot gewesen sein, die als erste die Enthefung des fertigen Champagners in den Griff bekam. Eng verbunden mit der Clicquot-Geschichte sind die Namen Kessler und Werle. Georg Christian Kessler aus Heilbronn hatte bei der Witwe nicht nur die Kunst der Champagner-Herstellung gelernt, er sollte 1824 sogar ihr Haus übernehmen. Aber nachdem Kessler geheiratet hatte, verschlechterte sich sein Verhältnis zu Madame. Schließlich ging er nach Deutschland zurück und gründete 1826 die erste deutsche Sektkellerei. Eduard Werle aus Hattersheim am Main wurde sein Nachfolger, er blieb in Frankreich, wurde Franzose, nannte sich Werlé und brachte es schließlich zum Bürgermeister von Reims. Zusammen mit seinem Sohn, dem Grafen Werlé, führte er das Haus Clicquot an die Spitze der französischen Champagner-Kellereien. Als Madame Clicquot 1866 starb, wurden die Werlés Alleinbesitzer des Hauses. Für Werlé war Qualität genauso oberstes Gebot wie für die Veuve Clicquot, und daran hat sich bis heute nichts geändert: Keiner der bei Veuve Clicquot verwendeten Weine liegt in der Bewertungsskala unter 97 Prozent. In der Bundesrepublik Deutscland werden von Veuve Clicquot-Ponsardin angeboten: Demi Sec; Brut; Brut Carte d'Or Vintage, Brut Rosée Vintage, La Grande Dame Vintage.

Vieille Abbaye

Die Brennerei la Vieille Abbaye hat ihren Sitz in Dives, einem Ort, der nur wenige Kilometer von vornehmen Seebad Deauville entfernt liegt. Rund um Deves schlägt das Herz der Normandie und des Calvados: im "Pays d'Auge". Innerhalb der verschiedenen Qualitätsstufen (Appellation Contrôlée) des Calvados ist "Pays d'Auge" die höchste. Hier werden die besten "Crus" des Cidre erzeugt und nach genauen Vorschriften zweimal in traditionellen Kupferblasen destilliert. In Eichenholzfässern vollzeiht sich die lange Reifezeit des Calvados. Wo die "Distillerie de la Vieille Appaye" steht, gab es niemals eine Abtei. Die Brennerei hat ihren Namen von der Weinhandlung "La Vieille Abbaye", der einst das Grundstück gehörte. Das einzige, was an eine Abtei erinnert: Der leitende Direktor der Brennerei heißt innerbetrieblich stets "Père Abbé". Der Vieille Abbaye Calvados du Pays d'Auge wird in Deutschland in den Qualitäten V.S.O.P. (43 Prozent), Hors d'Age (42 Prozent) und 25 Ans d'Age (42 Prozent) angeboten.

Vieux, vieil, vieille

Alt. Häufig zu finden auf den Etiketten von Calvados, Armagnac, Cognac usw.

Vinasse

Alkoholfreie Substanz, die bei der Armagnac-Destillation im kontinuierlichen Kolonnen-Brennverfahren nach dem Destillationsvorgang übrigbleibt

Vinjak

Jugoslawische Bezeichnung für Weinbrand

Vintage

Englische Bezeichnung für Jahrgangsgewächse, hauptsächlich bei hampagner und Portwein verwendet. Vintage sind immer ausgezeichnete Jahrgänge.

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